Ich glaube hier kommt eher der Konflikt zwischen überlegtes Weihnachtsgeschenk und unüberlegtes Weihnachtsgeschenk.
z.b. wenn die Oma dem Enkel ein Kaninchen unüberlegt schenkt, sie meint es eben nur gut, dann sind die Eltern unvorbereitet und das Kind will das Tier dann auch wirklich nicht oder hat irgendwann keine Interesse. Dann landet das Tier im Tierheim.
Ich denke wen die Oma sich mit den Eltern zusammen gesetzt hätte und das Geschenk erzählt hätte dann würden die eltern sagen "Ja kannst ihr schenken" oder "ne lass mal da fühlen wir uns zu überfordert, schenk ihr ein Buch über das Tier und ein Stofftier dazu dann wird sie sich auch freuen."
Das sind einfach 2 Paar Schuhe. Und deswegen kann ein Tier überlegt unter den Baum aber nicht unüberlegt sonst landet es im Tierheim.
Das gleiche ist für Eltern die Kindern Tiere holen und meinen das Kind nimmt das ganze Tierleben lang die Verantwortung. Das würde ich auch nicht von meinen Kind verlangen.
Würde mein Kind zu mir kommen und sagen "Mama möchte auch mal ein Kaninchen in mein Zimmer haben." Dann sag ich bestimmt nicht nein. Schilder ihr aber das sie dann Verantwortung für das Tier hat, sprich, raus lassen, füttern, säubern usw.
Tut das Kind es nicht, finde ich es nicht schlimm, ich bin auch da und beobachte das ganze. Fehlt was dem Tier geb ich es ihm einfach und mach aber mein Kind darauf aufmerksam. So in der Art "Heute morgen hast du vergessen ... Futter zu geben usw." so gesehen eine kleine Moral Predigt und dann ist gut.
Würde das öfters vorkommen, würde ich dem kind einfach ein Vorschlag machen, z.b. das Tier ins Wohnzimmer zu stellen so das jeder der Familie was von hat. Ich denke da wird ein Kind das kein Interesse mehr hat an dem Tier nicht nein sagen.