Autor Thema: Weihnachten, das Fest der (Tier-) Liebe?  (Gelesen 7526 mal)

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Offline Wackelnasen Team

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Weihnachten, das Fest der (Tier-) Liebe?
« am: Dezember 03, 2006, 19:31:11 »


Jedes Jahr aufs Neue platzen wenige Monate nach Weihnachten die Tierheime aus allen Nähten...
Warum?
Oftmals meinen viele Eltern, Großeltern oder auch Freunde, sie machen einen Menschen glücklich wenn sie ihm einen tierischen Lebensgefährten schenken.

Doch was wird, wenn das Tier Krach oder Dreck macht, einmal zwickt, oder ganz einfach nur unerwünscht ist?
Viel zu schnell landen diese Art von Geschenken im  Tierheim und viele Tiere, die einmal im dort einmal gelandet sind, sind auch dort gestrandet wie auf einer Insel von der es keinen Weg zurück in ein geborgenes Heim gibt...

Und warum passiert das?
Viele Leute denken nicht genug nach, was für Bedürfnisse ein Lebewesen hat und ob der Beschenkte diesen Bedürfnissen gerecht werden kann oder das überhaupt möchte.
Denn auch ein Tier und sei es noch so klein braucht zum Überleben die Liebe eines Menschen.


Darum unser Apell:

[/COLOR]
"Keine Tiergeschenke zu Weihnachten"
[/COLOR][/I][/SIZE][/FONT]
Liebe Grüße, Euer WN Team

Angel1981

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Weihnachten, das Fest der (Tier-) Liebe?
« Antwort #1 am: Dezember 03, 2006, 20:23:27 »
Es sei den man weiß das das Tier auch Wilkommen ist in der Familie.
z.b. wenn man mit den Eltern des Kindes gesprochen hat oder sonst wie ausgemacht hat das das Tier das man holt bzw. verschenkt auch akzeptiert wird.

Es gibt ja öfters Bescherung da wissen die Familien noch nicht mal das ein Tier ins Haus kommt und dann landet es wie so oft beim Tierheim.

Hab ne Sendung neulich gesehen da haben sie das Tierheim Berlin gefragt ob die Tiere jetzt zu Weihnachten vergeben oder so.
Dann hat die Frau gesagt, lieber man schenkt den Eltern oder dem Kind erstmal ein Buch über das Haustier oder ein Stofftier und dann im Januar kann man vorbei kommen und sich dann ein Tier aussuchen. Fand die Antwort eigentlich sehr gut.

Schenkt man ein Buch über das Tier und das Kind freut sich vielleicht eher, so in der Art "ich bekomm ein Haustier" und die Eltern wissen dann auch Bescheid.

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Weihnachten, das Fest der (Tier-) Liebe?
« Antwort #1 am: Dezember 03, 2006, 20:23:27 »

Offline Zinra

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Weihnachten, das Fest der (Tier-) Liebe?
« Antwort #2 am: Dezember 03, 2006, 20:38:52 »
Wenn die Tiere wirklich gewollt sind, finde ich, muss nicht erst ein Anlass wie Weihnachten sein, damit sie daheim einziehen können...
mit fröhlichen Grüßen,
 Zinra
:ui:

Durchgedreht oder "positiv verrückt".

Angel1981

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Weihnachten, das Fest der (Tier-) Liebe?
« Antwort #3 am: Dezember 03, 2006, 21:37:35 »
Das kann ja jeder machen wie er möchte. Ich finde ein Anlass ist nicht unbedingt schlimm wenn das Tier gewolt ist.

Ich hab zu meinem Schatz auch gesagt, wenn wir umgezogen sind und eine Katze im Haus Platz hat dann werd ich ihm eine schenken als Hochzeitsgeschenk.
Auch ein Anlass, trotzdem ist das Tier gewollt.

Auch wenn das Tier erst nach der Hochzeit und nach dem Umzug ins Haus kommt.
Genauso ist es wenn dem Kind so gesehen eine Karte mit ner Kleinigkeit zu Weihnachten geschenkt wird und in der Karte steht. Wir gehen nach Weihnachten mit dir ins Tierheim und du darfst dir ein Tier aussuchen. Vielleicht das Tier was sich das Kind schon gewünscht hat.

Wurde im Sinne auch als Anlass genutzt nur lag das Tier eben nicht direkt untern Weihnachtsbaum aber "fast".  :]

Loucy

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Weihnachten, das Fest der (Tier-) Liebe?
« Antwort #4 am: Dezember 03, 2006, 22:44:58 »
Zitat
Original von Zinra
Wenn die Tiere wirklich gewollt sind, finde ich, muss nicht erst ein Anlass wie Weihnachten sein, damit sie daheim einziehen können...

das kannst du nicht verallgemeinern. kommt immer auf die zu und umstände an. für mich war immer klar das wenn quincy mal deckrüde ist und zum einsatz kommt, ich ein sohn von ihm haben möchte. bis quincy nach seiner ZTP zum zuge kam vergingen über 2 jahre. die auserwählte hündin wurde aber nunmal ende august heiß und demzufolge wurden die welpen nach erfolgreichem deckakt am 17.10 geboren. sie waren somit 12 wochen in der ersten januarwoche als sie abgabebereit waren. ich hätte finn am liebsten auch schon über die weihnachtstage geholt, aber da es mir hier mit der großfamilie zu streßig war, sind wir am neujahrstag gefahren. finn war mehr oder weniger auch unser weihnachtsgeschenk denn ich hab auch noch 2 jahre mir das geld zusammengekratzt. wenn man ein tier lange plant und es sich eben ergibt das es auf ostern, weihnachten oder sonst was fällt finde ich es okay solange alle damit einverstanden sind.

das gilt jedoch nicht für spontankäufe. grad bei kaninchen finden diese sich mehr zu ostern als zu weihnachten. da liegen eher hunde unterm baum  :rolleyes:

Offline Nina

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Weihnachten, das Fest der (Tier-) Liebe?
« Antwort #5 am: Dezember 04, 2006, 06:32:49 »
Es steht ja nicht da "keine Kaninchen unter den Baum" sondern "keine Tieren unter den Baum" .... damit sollen ja auch nicht nur unsere User angesprochen werden sondern einfach nur gezeigt werden das dieses Forum generell dagegen ist das zu Weihnachten unüberlegt Tiere zu verschenken..... das die User hier nur überlegt das machen ist klar .....  ;)


Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel

Offline Sunshine24HEF

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Weihnachten, das Fest der (Tier-) Liebe?
« Antwort #6 am: Dezember 04, 2006, 09:50:03 »
Ja man sollte sich auf jeden Fall vorher viele Gedanken machen aber leider machen das viele nicht und verschenken die Tiere einfach so und die landen dann im Tierheim. Ich habe meine ersten Hasis auch an meinem Geburtstag bekommen aber ich war vorher mit meiner Mutter in der Zoohandlung und wir haben uns da auch viele Gedanken vorher gemacht und ich glaube das ich damals auch schon alt genug für Tiere war aber wenn man einem sehr jungen Kind ein Tier schenkt, wie soll es denn schon verstehen das es dann Verantwortung tragen muss? Wenn das Kind noch so jung ist müssen die Eltern auch voll dahinter stehen und sich um die Tiere kümmern aber leider denken ja viele nicht nach   :rolleyes:

Loucy

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Weihnachten, das Fest der (Tier-) Liebe?
« Antwort #7 am: Dezember 04, 2006, 10:31:14 »
Zitat
Original von Sunshine23HEF
Wenn das Kind noch so jung ist müssen die Eltern auch voll dahinter stehen und sich um die Tiere kümmern aber leider denken ja viele nicht nach   :rolleyes:

ja genau wenn man als eltern dahinter steht gibt es auch mit kindern kein problem. mein sohn war 6 als er sein erstes haustier bekam. wir haben ihm freigestellt ob vogel, hamster oder kaninchen. Meerie geht nicht wegen allergie. ich hatte damals gehofft er will ein kaninchen weil ich doch wieder welche wollte ;) aber die waren ihm zu groß und zwerghamster zu klein. es wurde ein goldhamster. beim ausbermachen und füttern hab ich natürlich geholfen und hab auch beim bauen und basteln (er bekam immer auslauf aus legosteinen gebaut) aufgepasst. ich fand es schön das lucas sein taschengeld für den kleinen geopfert hat. wir haben ihm dann noch ein hamsterbuch speziell für kinder geschenkt vom falken verlag wo alles ganz toll beschrieben war und auch bautipps usw.

Angel1981

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Weihnachten, das Fest der (Tier-) Liebe?
« Antwort #8 am: Dezember 04, 2006, 10:38:52 »
Ich glaube hier kommt eher der Konflikt zwischen überlegtes Weihnachtsgeschenk und unüberlegtes Weihnachtsgeschenk.

z.b. wenn die Oma dem Enkel ein Kaninchen unüberlegt schenkt, sie meint es eben nur gut, dann sind die Eltern unvorbereitet und das Kind will das Tier dann auch wirklich nicht oder hat irgendwann keine Interesse. Dann landet das Tier im Tierheim.
Ich denke wen die Oma sich mit den Eltern zusammen gesetzt hätte und das Geschenk erzählt hätte dann würden die eltern sagen "Ja kannst ihr schenken" oder "ne lass mal da fühlen wir uns zu überfordert, schenk ihr ein Buch über das Tier und ein Stofftier dazu dann wird sie sich auch freuen."

Das sind einfach 2 Paar Schuhe. Und deswegen kann ein Tier überlegt unter den Baum aber nicht unüberlegt sonst landet es im Tierheim.

Das gleiche ist für Eltern die Kindern Tiere holen und meinen das Kind nimmt das ganze Tierleben lang die Verantwortung. Das würde ich auch nicht von meinen Kind verlangen.

Würde mein Kind zu mir kommen und sagen "Mama möchte auch mal ein Kaninchen in mein Zimmer haben." Dann sag ich bestimmt nicht nein. Schilder ihr aber das sie dann Verantwortung für das Tier hat, sprich, raus lassen, füttern, säubern usw.
Tut das Kind es nicht, finde ich es nicht schlimm, ich bin auch da und beobachte das ganze. Fehlt was dem Tier geb ich es ihm einfach und mach aber mein Kind darauf aufmerksam. So in der Art "Heute morgen hast du vergessen ... Futter zu geben usw." so gesehen eine kleine Moral Predigt und dann ist gut.

Würde das öfters vorkommen, würde ich dem kind einfach ein Vorschlag machen, z.b. das Tier ins Wohnzimmer zu stellen so das jeder der Familie was von hat. Ich denke da wird ein Kind das kein Interesse mehr hat an dem Tier nicht nein sagen.

Offline meeris

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Weihnachten, das Fest der (Tier-) Liebe?
« Antwort #9 am: Dezember 04, 2006, 19:29:19 »
Hi
also ich ich hab weihnachten vor 4 Jahren zu meinen Eltern gesagt, dass ich gern Meerschweinchen hätte. Zu Weihnachten bekam ich dann Bücher und als ich dann immer noch sagte das ich ein Tier möchte, hab ich kurz vor Ostern als Ostergeschenk 2 Meerschweinchen bekommen (=

Letzendlich kann ich kann mich Nina nur anschließen
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.




Liebe Grüße von Sonja und ihrer Bande
Vielen Dank an Snoopy für die Signatur


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