Das mit der neutralen Box kann schon funktionieren, da der "Heimvorteil" für Jonas entfällt.
Von der Variante, das Gehege zuhause etwas umzugestalten, halte ich nicht so viel, da meiner Meinung nach kein Kaninchen so blöd ist, dass es das Zimmer oder den Garten nicht als sein Revier erkennt, egal, ob nun der Gehegeboden neutral eingesprüht wurde, oder die Weidenbrücke auf der anderen Seite steht.
Schließlich finden sie sich in der Natur im Umkreis mehrerer hundert Meter bestens zurecht.
Von daher ist es tatsächlich viel neutraler im Tierheim.
Wenn dann beide zusammen in einer Transportbox nach hause fahren, geht das schon sehr in Richtung Crash-Vergesellschaftung (beide zusammen in eine Box und mit dem Auto herumfahren, auf die schleudernde Waschmaschine stellen usw. , so dass sie nicht wissen, wie ihnen geschieht und sich vor lauter Schiß verbünden, um wenigstens nicht alleine zu sein in dieser gefährlichen Situation).
Somit kann das natürlich schon funktionieren, wobei ich das schon unter Stress einordnen würde.
Und ob eine so kurze Begegnung im Tierheim ausreicht, um etwas darüber zu sagen, wie gut sich die Kaninchen später verstehen werden, kann ich auch nicht sagen. Es gibt ja Traumpartner, die sich gleich nebeneinanderlegen und Freundschaft schließen, aber es gibt eben auch VGs, die sich über Wochen hinziehen, bis sich alle zusammengerauft haben.
Das zeigt sich dann, wenn es soweit ist.
Der Vorteil im TH ist aber doch der, dass sie Dir gleich sagen können, welches Tier welchen Charakter hat. Vielleicht findest Du dort auch gleich ein Traumpärchen für Deinen Jonas!