Zwergkaninchen, Kaninchen und Meerschweinchen Forum
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Autor Thema: Stall ok ? und wie den Auslauf mit dem Boden verankern?  (Gelesen 474 mal)
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Mimsel
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« am: August 22, 2008, 00:18:58 »

Hallo zusammen,

ich bin neu hier. Wir haben vor uns 2 Kaninchen zu halten. Diese würden im Garten leben. Einen Stall haben wir schon günstig bekommen ( gebraucht) . Den von Fressnapf über 2 Etagen wobei die untere Etage direkt auf den Platten steht.
Da wir ein Freilaufgehe dazu planen, frage ich mich wie man die Fertigteile in den Boden verankern kann - sollte ich den Stall auch verankern?
Wäre es ok etwa 20 cm auszugraben und normale Platten hinzulegen, dann wieder zugraben? oder besser den ganzen Auslauf auf Platten zu machen- aber wie kann ich das den dann gegen Marder und Füchse sichern? Können die das hochdrücken?
Kaninchen würden wir, wenn es dann soweit ist, vom Tierheim holen.

LG
Mimsel

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moquito
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« Antwort #1 am: August 22, 2008, 00:42:55 »

Erstmal  hw
Finde ich gut, dass du dich schon vor der Anschaffung der beiden informierst.

Weiß jetzt nicht genau was du für einen Freilauf hast, könntest ja mal genauer beschreiben (mit Holzrahmen oder komplett aus Metall und faltbar???) oder gleich ein Bild reinstellen.
Vielleicht könntest du es mit Heringen verankern, die Teile wie bei nem Zelt.

Musst auch drandenken, dass es oben geschlossen sein muss, falls nicht eh schon.

Kapier jetzt leider auch nicht ganz, was du mit den Steinen machen willst. Willst du sie eingraben, um mögliches Untendurchbuddeln der Nins zu verhindern?
Wenn ja, ist das ne gute Idee. Viele graben dann auch noch in einem dauerhaften Gehege auf der ganzen Fläche Gitter ein - auch um Ausbruchversuchen vorzubeugen.

oder besser den ganzen Auslauf auf Platten zu machen- aber wie kann ich das den dann gegen Marder und Füchse sichern? Können die das hochdrücken?

Wenn du den Freilauf einfach so hinstellst, ist er nicht sicher gegen Marder etc.. Hochdrücken glaub ich weniger, eher unten durchbuddeln auch trotz Platten die nicht eingegraben sind und nur so daliegen, aber diesem musst du ja eh vorbeugen, schon allein wegen den Nins.
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Mimsel
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« Antwort #2 am: August 22, 2008, 08:42:31 »

Hallo und vielen Dank.
Wahrscheinlich habe ich mich etwas mißverständlich ausgedrückt. Ein Freilaufgehege haben wir noch keines, hier ist noch offen ob wir eins selber basteln (dazu muß ich dann noch meinen Mann beknien  hasilove) oder ob wir günstig ein fertiges gebrauchtes bekommen. Ich dachte daran das wir beides einfach auf Platten stellen und verankern, dann müßte es doch auch sicher sein vor "Einbrechern".
Bei der Variante mit dem alten Platten einbuddeln hätte ich dann wieder etwas Erde darüber und dann einfach das Freilaufgehege darauf.
Diese Estrichgitter sind ja eine gute Idee- aber ich frage mich ob da nicht die "Löcher" zu groß sind.
In Sachen Freilaufgitter haben wir noch keine zündende Idee- die kleinen gekauften 6 Ecke, finde ich ziemlich mickrig.
Die gekauften größeren Freiläufe mit Holzrahmen, finde ich viel zu teuer und gebraucht ist uns noch keiner über den Weg gelaufen.

Hmm, vielleicht habt ihr noch eine gute Idee?

LG
Mimsel
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Djembe
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Liebe Grüße von Lillifee,Chouchou und Nando


« Antwort #3 am: August 22, 2008, 10:54:12 »

Da ich ja schon einige Erfahrung mit Stallbauen habe, hier noch ein paar Tipps:
Das fertige Häuschen ist meist noch nicht isoliert, daher macht es Sinh, das noch mit Platten zu versehen und dann nochmals mit Holz zu verkleiden. Das ist nötig, wenn du die Tiere Sommer wie Winter draussen halten möchtest.

Wichtig finde ich auch vorab die Bestimmung der Stelle, wo du vorhast, das Gehege zu bauen. Es sollte möglichst keine direkte Sonneneinstrahlung sein, ansonsten muß man für genug Schatten sorgen. Nins leiden unter Hitze mehr als unter Kälte.
Wir haben unser Gehege direkt an die Gartenhütte drangebaut - das hat natürlich den Vorteil, dass es gut geschützt ist und außerdem in der Hütte auch Heu, Stroh und Gemüse gelagert werden kann.
Ich würde den Auslauf selbst bauen, da die fertigen Teile klein und unpraktisch sind.
So machten wir unseren Stallbau:
Wir haben erst mal die Erde ausgehoben - dann Holzsteher in den Boden eingearbeitet (mit so Bodenhülsen). Dann wurde der Draht (verzinkter Volierendraht) bis 1 Meter in die Erde eingegraben - damit es ein- und ausbruchsicher ist. Dann wieder mit Erde zugeschüttet. Teilweise haben wir Platten verlegt (in einem Teil des Geheges). Meine graben ja sehr gerne und so haben wir ihnen einen großen Erdhügel gemacht, den sie inzwischen schon halb abgegraben haben und darunter haben sie ihre Höhle gebaut. Wir haben das komplette Gehege überdacht. In den Stall haben wir noch Häuschen, Heuraufen, Tunnel, Baumstamm, etc. reingegeben.
Ich persönlich finde es sehr praktisch, dass das Gehege so hoch ist, dass wir darin stehen können.

Du mußt ja auch daran denken, dass du bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit täglich zu den Nins gehst.
Daher haben wir ein sehr stabiles Dach gebaut - sogar mit Dachrinne, damit es im Stall immer schön trocken ist.  Wir haben auch Sitzgelegenheiten im Stall, damit wir uns gemütlich zu unseren Mümmlern setzen können. Diese Holzboxen werden auch gerne von den Nins als Häuschen und Aussichtspunkt benutzt.

Da wir ja auch bei Regen, etc. immer zum Stall stapfen, haben wir dann auch bis zum Stall noch Platten gelegt (sonst wird man so schmutzig von der nassen Erde).
Falls du noch Fragen hast, kann ich die dir gerne beantworten.
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Liebe Grüße auch von Charly

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« Antwort #3 am: August 22, 2008, 10:54:12 »

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Dodo
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« Antwort #4 am: August 22, 2008, 11:05:13 »

Hallo und hw

Bei der Ein- und Ausbruchsicherheit gibt es ein paar Dinge zu beachten:

1. Der sogenannte Kaninchendraht (meist sechseckig) ist zu dünn, den kann ein Marder durchbeißen. Es sollte Volierendraht (meist viereckig) mit mindestens 0,8 mm Drahtstärke sein. Keine Ahnung, was an dem Fressnapf-Stall dran ist. Ein Foto würde auch helfen, dann könnten wir das beurteilen.

2. Unsere Estrichmatten haben ein 5 cm-Gitter, da kommt kein Kaninchen durch. Beim Marder gehe ich mal nicht davon aus, dass er sich von außen 50 cm tief unter den Randsteinen durchgräbt, um dann durch das Estrichgitter auf der anderen Seite wieder hoch zu graben. Ansonsten kann man aber auch einfach zwei Estrichmatten nehmen und um eine halbe Maschenweite versetzt reinlegen.

3. Normale Platten kann man natürlich auch reinlegen und dann wieder zuschütten. Ich würde allerdings ein bisschen tiefer als 20 cm gehen, damit die Hoppler auch schön buddeln können.

4. Wichtig ist, dass es wirklich auch unten rum dicht ist, also vom Stall, über eine senkrechte Barriere bis zum Estrichgitter (oder Platten). Wenn die Platten oben einfach nur auf dem Boden liegen, können sie wirklich ganz einfach untergraben werden; es sei denn man würde den ganzen Auslauf plattieren, aber das ist ja nicht schön für die Kaninchen - die sollen ja buddeln können.

Wenn die Platten nicht allzu dünn und "bröselig" sind, kann man das ganz gut mit dem Stall verbinden, indem man mit der Schlagbohrmaschine ein Loch rein bohrt, Dübel rein, Metallwinkel draufgeschraubt und den dann an den Stall (oder Auslauf) geschraubt.
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LG von Thorsten
Mimsel
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« Antwort #5 am: August 22, 2008, 14:03:08 »

Hallo

Danke schon mal für die Antworten. Damit das ganze etwas besser verständlich wird, hier mal ein paar Fotos.
Ich muss dazu sagen das wir hier sehr "fetten Lehmboden" haben. Eine Beetumgrab Aktion gestaltet sich hier in schwerstarbeit und die Spaten haben auch das zeitliche gesegnet. Zudem ist es eine ETW mit Sondernutzungsrecht am Garten, deshalb kann ich - glaube ich zumindest- das ganze auch nicht "mannshoch" gestalten.
Also hier mal die Pics

Hier wird er mit größter Wahrscheinlichkeit hinkommen:
Die Platten auf dem Bild- mit denen könnte man den Freilauf und das Teil unter dem Stall auslegen, wenn man die umdreht ist es Beton. Sonne ist hier tägl. zwischen 10-13 Uhr dann gibt es Schatten durch die Hecke.

Platten für drunter

oder die?


Im Winter würden wir sie dann hier unterstellen (bitte das Chaos übersehen)

Boden hier


Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen das die Kaninchen die Platten weg bekommen oder auch Marder und Fuchs.
Bloß wie kann ich das mit der Buddelecke lösen?
Ich tendiere immer mehr dazu das mit Voilierendraht und Latten zu bauen - das Freilaufgehege.
Habe nochmal im Fressnapf geschaut und so ein Freilauf aus Gestänge kosten 100.- und ist auch nicht gerade hoch.
Den Stall holen wir nachher ab und dann gibts natürlich auch ein Foto :-)

Habt ihr kreative Lösungsvorschläge?

LG
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moquito
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« Antwort #6 am: August 22, 2008, 14:45:48 »

Mir kommt da grad so ne Idee:
Wie wär´s wenn man einfach die Hälfte (andere Hälfte fürs Spielzeug) von dem überdachten Ding nutzt und dann noch die restliche nötige Fläche (also dass es denn 4-5qm sind) nach draußen baut Richtung Wiese?
Dann müsste man schon mal nicht so viel Gehege bauen und die Nins hätten einen überdachten Teil gegen Regen, Sonne etc.
Die Nins brauchen ja auch nicht die ganze Fläche zum Graben, ein Teil reicht ja.

V.a. könnte es schwierig werden das Gehege im Winter an eine andere Stelle zu bringen, wenn es fest verankert ist und so könnte man es immer so lassen

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Klein-Betti
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« Antwort #7 am: August 22, 2008, 17:59:46 »

Mir kommt da grad so ne Idee:
Wie wär´s wenn man einfach die Hälfte (andere Hälfte fürs Spielzeug) von dem überdachten Ding nutzt
Die Idee kam mir auch, als ich das Foto gesehen habe. lach

Ich kenne mich ehrlich gesagt mit Außengehegen nicht aus. Roll Eyes Kann dir aber den Tipp geben, dass so gekaufte "Dinger" nie das sind, was sie versprechen...da ist dann ratz-fatz ein Tierchen drin, das da nicht reingehört oder aber eins deiner Tiere ausgebüchst.

Empfehlen kann ich dir folgendes Heft/Buch (wenn du noch etwas in Papierform angucken möchtest), in denen sehr viel über den Gehegebau und die Haltung etc. drinsteht: http://www.kaninchenhilfe.com/de/shop/view_product.php?product=IMH und dieses Buch: http://www.buch.de/shop/home/typhoonartikel/ID4189821.html;jsessionid=fdc-d9il1o77ii2.tc2. lach
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viele liebe Grüße von Betti
Dodo
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« Antwort #8 am: August 22, 2008, 18:24:16 »

auch das zeitliche gesegnet. Zudem ist es eine ETW mit Sondernutzungsrecht am Garten, deshalb kann ich - glaube ich zumindest- das ganze auch nicht "mannshoch" gestalten.

Habt ihr den Garten aufgeteilt, also habt ihr einen speziellen Bereich zur alleinigen Nutzung?


Im Winter würden wir sie dann hier unterstellen (bitte das Chaos übersehen)

Da kam mir wie den anderen die Idee, dass man das wunderbar zum Gehege umbauen kann zwinker

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen das die Kaninchen die Platten weg bekommen oder auch Marder und Fuchs.
Bloß wie kann ich das mit der Buddelecke lösen?

Nee, die Platten bekommen sie natürlich nicht weg. Aber sobald du irgendwo eine Lücke hast, in der sie buddeln können, dann können sie ja von da aus unter den Platten durch bis nach außen (wo dann auch irgendwo wieder Erde/Wiese sein wird) graben. Glaub mir, die können das und die machen das auch (nicht alle, aber viele)! Für die Raubtiere gilt dann der gleiche Weg umgekehrt.

Ich tendiere immer mehr dazu das mit Voilierendraht und Latten zu bauen - das Freilaufgehege.

Die gekauften Sachen sind vor allem auch noch qualitativ Mist, also vom Preis-Leistungsverhältnis besch...eiden.
Wenn man sich sie Materialien einzeln kauft und das ganze ordentlich stabil baut wird es auch nicht billig, aber wenigstens ordentlich.
(Nur mal zur Orientierung: Volierendraht, 1m breit, 5m lang kostet bei uns im Baumarkt 35 Euro!!! - ok, bei ebay hab ich dann 20m für den gleichen Preis bekommen, aber die meisten anderen Baumaterialien bekommt man da leider nicht.)
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LG von Thorsten
Mimsel
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« Antwort #9 am: August 22, 2008, 21:37:07 »

Ja, der Garten ist aufgeteilt. Wir haben an unserem Stück das alleinige Sondernutzungsrecht. Bei einer WEG ist der Garten immer Gemeinschaftseigentum und das Sondernutzungsrecht regelt das man dieses Stück nur alleine nutzen darf.. natürlich auch pflegen. Rein rechtlich gesehen müßte man wegen jeder Blumenzwiebel fragen, was aber kein Mensch macht und ich denke solange hier alles im Rahmen bleibt sagt da keiner was.

Das mit der Idee halb unter dem Dach und halb draussen hatten wir auch schon, nur leider steht dann der "Draußenteil" mitten im Weg  Roll Eyes Aber in 1-2 Jahren wollten wir das eh mal instandsetzen und da werden wir dann an einer Lösung arbeiten das der Auslauf gleich intergriert ist.

Im Augenblick wird er wohl neben dem Kinderhaus stehen.
Den Stall haben wir jetzt geholt und die Person hatte sogar noch ein Auslaufgehege , das Metallteil das beim FN 100.- kostet (das 2m große), haben wir auch mitgenommen, Trinkflasche, Toilette, Plasikwanne und ettliche Spielsachen dazu bekommen.
Beim Auslaufgehege hat der Verkäufer das umfunktioniert. Es wurde der "Deckel" abgemacht und mit Kabelbinder als zusätzliche Seitenteile genutzt, das ganze ist 65 cm hoch. Oben hat er es dann nur mit einem Netz geschützt, so eins um z.B. Trauben vor Vögel zu schützen. Hatte nie Probleme damit und es ist auch nichts passiert.
Wir werden das Estrichgitter darunter legen (unter die Steine). Wie groß sollte den der Platz zum buddeln sein ? 1qm?  und geht das Estrichgitter auch als Abdeckung für das Auslaufgehege?

Heu und Stroh kann ich hier vom Bauern holen. Ein Häuschen fehlt auch noch.
Natürlich nicht zu vergessen das die Kid`s uns in den Ohren hängen.
Hier mal der Stall, ich denke den Herzverschluss werden wir austauschen. Er hat auch so eine Schutzhülle das hatte der Verkäufer darüber und den Dachteil werden wir wohl auch noch zusätzlich schützen- oder ist das unnötig?


Hier das Auslaufgehege- über Abdeckungsideen würde ich mich freuen.


LG
Mimsel
 


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Dodo
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« Antwort #10 am: August 22, 2008, 22:39:17 »

Beim Auslaufgehege hat der Verkäufer das umfunktioniert. Es wurde der "Deckel" abgemacht und mit Kabelbinder als zusätzliche Seitenteile genutzt, das ganze ist 65 cm hoch. Oben hat er es dann nur mit einem Netz geschützt, so eins um z.B. Trauben vor Vögel zu schützen. Hatte nie Probleme damit und es ist auch nichts passiert.

Es kann immer alles gut gehen. Aber man muss sich darüber im klaren sein, dass das kein wirklich sicherer Schutz sein kann. Über ein Netz lacht jeder Marder und auch ein Hund braucht nur drauf springen, dann reißt es kaputt.

Wie groß sollte den der Platz zum buddeln sein ? 1qm?

Wie bei allen Fragen zum Thema "Platz" gilt auch hier: zu viel gibt es nicht zwinker  1 m² ist aber schon ok zum buddeln. Wie gesagt, ich würde ihnen vor allem auch ein bisschen "Tiefgang" gönnen.

und geht das Estrichgitter auch als Abdeckung für das Auslaufgehege?

Im Prinzip schon. Allerdings gilt sowohl für das Estrichgitter als auch für das ganze Auslaufgehege, dass ein Marder wahrscheinlich durch kommt. Faustregel dafür ist, dass sie durch passen, wenn man die flache Hand durch stecken kann.

Hier mal der Stall, ich denke den Herzverschluss werden wir austauschen. Er hat auch so eine Schutzhülle das hatte der Verkäufer darüber und den Dachteil werden wir wohl auch noch zusätzlich schützen- oder ist das unnötig?

Ist das Dach dicht? Oder kommt der Stall unter ein anderes Dach? Wenn nicht, dann muss es natürlich noch geschützt werden.
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LG von Thorsten
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