Autor Thema: Erste Kastration steht bevor..  (Gelesen 1431 mal)

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Offline Hasenpower

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Erste Kastration steht bevor..
« am: Oktober 24, 2011, 20:27:42 »
Hallo Zusammen!  :hr:
Nächste Woche soll mein 1-jähriges Kaninchen-Böckchen kastriert werden.
Da dies meine erste Kastration ist, wollte ich euch um Hilfe bitten.
Gibt es dabei irgendetwas Wichtiges zu beachten?
Vor Allem bei der Nachversorgung könnte ich Hilfe gebrauchen..
Er lebt schon seit dem ihn ihn habe in Außenhaltung. Soll er nach der Kastra wieder zurück in seinen Stall, oder lieber im Haus halten? Kann er danach ganz normal wieder auf Einstreu sitzen,
oder lieber nur Heu und Stroh, oder gleich nur Tücher?

LG Hasenpower  :D

Offline Zinra

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Re: Erste Kastration steht bevor..
« Antwort #1 am: Oktober 24, 2011, 22:28:33 »
nein, eigentlich ist alles wie sonst auch ^^
Nur guck, dass er nicht unbedingt blähendes Futter kurz davor bekommt.
Der TA müsste im besten Fall auch Gas (Inhalationsnarkose) verwenden.
Draußen ist es arg kühl, aber in der Wohnung verliert er vielleicht sein
Winterfell. Das ist kritsch... :o   Da würde ich gucken, ob er zumindest nicht
im Gehege sitzen muss, sondern in einem Schuppen ohne derartigen Boden
unterkommen kann für 2-3 Tage.

Edit: bitte nicht das Futter komplett vorenthalten, Kaninchen müssen (dürfen!!)
niemals nüchtern sein. Auch bei OPs dürfen sie vorher gefressen haben.
mit fröhlichen Grüßen,
 Zinra
:ui:

Durchgedreht oder "positiv verrückt".

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Re: Erste Kastration steht bevor..
« Antwort #1 am: Oktober 24, 2011, 22:28:33 »

Offline petra456

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Re: Erste Kastration steht bevor..
« Antwort #2 am: Oktober 24, 2011, 22:29:51 »
Ich habe bisher zwei Kaninchen kastrieren lassen, auch bei Außenhaltung.

War alles kein Problem, nur war es bei mir immer im Sommer.
Ob die kühlen Temperaturen etwas ausmachen, würde ich den TA fragen.

Ganz wichtig ist eben, daß er sofort wieder fressen darf und soll. Auch vor der Kastra sollte ihm Heu zur Verfügung stehen.

Einstreu, Heu und Stroh usw. habe ich gelassen. Aber auch da würde ich, in Deinem Fall, den TA zu Rate ziehen.

Ansonsten habe ich auch nichts besonderes beachten müssen, denn die kastrierten Kaninchen habe ich immer erst abends abholen sollen. (Nachdem die Narkose wieder raus war)
Ich kann mich auch nicht an "Fäden ziehen" erinnern. Ich glaube, die TÄ benutzen auflösende Fäden.

Viel Glück dem Kleinen in der nächsten Woche

Offline mist.ii

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Re: Erste Kastration steht bevor..
« Antwort #3 am: Oktober 25, 2011, 09:54:03 »
Hai.

Ich würde den jungen Mann auch lieber wieder in Außenhaltung geben, als ihn
drinnen zu behalten - sonst läuft er einfach im Winter Gefahr zu erfrieren.
Beachten musst du auf jeden Fall, dass der kleine Mann vollständig wach und wieder fit
ist, wenn du ihn vom TA wieder abholst, sodass irgendwelche Nachwirkungen der Narkose
bei dir zuhause ausgeschlossen sind.
Im Prinzip ist eine Kastra eine männlichen Böckchens ein leichter und minimal invasiver
Routineeingriff, den jeder TA beherrschen sollte. Es dauert insgesamt, inkl. Vorbereitung
und Eingriff, nur ca. 15 Minuten [oder weniger, je nach dem wie routiniert dein TA ist!!] und
es bleibt keine Wundnaht zurück! Fähen ziehen ist also - wie petra schon sagte - überflüssig!:jo:
Ich würde versuchen, in seinen Stall/sein Gehege neben viel Einstreu, Stroh und
Heu, eine Rotlichtlampe zu installieren, damit er sich zur Not dort wärmen kann -
die meisten OP-Patienten nehmen das nach dem Eingriff sehr gern an!!

Besorg am besten im Vorhinein viel Blättriges und Kräuter, die du ihm dann anbieten kannst -
so wird er sich am schnellsten wieder erholen und etwas mümmeln!!

Viel Glück, mist.ii


Besonders hippe Krokodile tragen Polohemden mit eingestickten Schnöseln.


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