Zwergkaninchen, Kaninchen und Meerschweinchen Forum
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Autor Thema: Kaninchen- und Meeriehaltung in einer Mietwohnung  (Gelesen 394 mal)
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Sila
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« am: Juli 07, 2008, 21:00:23 »

Hallo,

weil wir wahrscheinlich bald in eine andere Wohnung umziehen werden, wollte ich mal von euren Erfahrungen hören.

Wir haben ja drei Meeries und zwei Kaninchen in einer Mietwohnung. Rein rechtlich gesehen braucht man ja für "Käfigtiere" keine Erlaubnis des Vermieters, so wie ich das im Internet gelesen habe, solange niemand belästigt wird, der im Haus wohnt usw.

Wir haben die ja erst im März angeschafft, und ursprünglich waren ja nur zwei Kaninchen geplant... Da wir auch lt. Mietvertrag einen Hund halten dürfen, dachte ich mir, dass sie sicher nichts gegen die Kaninchen haben kann.

Unsere Vermieterin (Wohnung wurde erst vor kurzem von ihr gekauft) weiß das bis jetzt nicht. Naja, wenn wir ausziehen kommt sie ja zur Wohnungsbesichtigung, ich habe mir dann vorgenommen, alles schön sauber zu machen, und das Gehege aufzustellen, dass es so aussieht, als würden sie nicht das ganze Zimmer bewohnen, auch wenn potentielle Nachmieter kommen,werden wir das so machen.

Ich könnte mir schon vorstellen, dass manche Leute nicht in einem derart mit Tierhaaren, Heu und Stroh verunreinigtem Zimmer wohnen wollen, auch wenn es gereinigt wurde...

Mich würde interessieren, ob eure Vermieter wissen, dass ihr Tiere haltet, ob es schonmal bei einem Auszug Probleme mit Schäden gab oder mit Nachbarn o.ä...

Unsere neuer Vermieter ist eine Wohnungsbaugesellschaft, ich hatte nicht vor, zu sagen, dass wir Tiere haben, ich glaube, die Anzahl ist doch schon etwas abschreckend, as sieht für Nichttierbesitzer so aus, als würden wir eine Tierzucht betreiben, glaube ich...

Bin gespannt auf euer Erfahrungen bisher...
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sims
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« Antwort #1 am: Juli 07, 2008, 21:28:28 »

meine bisherigen vermieter wussten eigentlich nie über meine tiere bescheid. hat die auch eigentlich nicht interessiert.

meine jetzige vermieterin kennt all meine tiere. war zwar am anfang etwas "geschockt" über die vielen tiere, aber hat damit absolut kein problem und sie findet unseren zoo auch herzallerliebst.
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lg. sims.
Dodo
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« Antwort #2 am: Juli 07, 2008, 23:16:28 »

Mittlerweile eigenes Haus... uninteressant. zwinker

Davor Mietwohnung. Als wir eingezogen sind, hatten wir noch keine Tiere. Verheimlichen bzw. lügen war also kein Thema. Als wir die Tiere dann angeschafft haben, haben wir ihm nix gesagt. Warum auch? Wer viel fragt, bekommt viel antworten lala kicher Wenn er "nein" gesagt hätte, obwohl er es eigentlich nicht verbieten darf, was dann? Und als bloße Mitteilung "hallo, wir halten jetzt 2 Kaninchen" schien uns das auch wenig sinnvoll. Die Nachbarn hatten auch keinen Grund sich zu beschweren; wir haben regelmäßig sauber gemacht, die Biotonne hat ausgereicht und war dank Papiertüten auch nicht übermäßig verschmutzt.

Witzig war noch, wie der Vermieter es dann letztlich erfahren hat. Unsere Architektin hat mit seinem Ingenieurbüro zusammengearbeitet. Er hat deswegen die Statik für unser Haus gemacht. Wir hatten von der Architektin den Stall mit einzeichnen lassen (ist ja schließlich nicht sooo klein, muss man ja berücksichtigen *g*). Das hat er natürlich gesehen und meinte: "So, Sie denken ja wirklich an alles, sogar die zukünftigen Haustiere sind schon eingeplant." - "Na ja, die können wir ja wohl schlecht in der Wohnung zurücklassen; das fänden Sie gewiss nicht so toll..."  - "WOHNUNG??? KANINCHEN???" eek eek eek
Über den Gesichtsausdruck kann ich mich heute noch freuen lala kicher Er wußte aber ganz genau, dass er nix dagegen machen kann.
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LG von Thorsten
Djembe
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Liebe Grüße von Lillifee,Chouchou und Nando


« Antwort #3 am: Juli 08, 2008, 11:52:46 »

- "WOHNUNG??? KANINCHEN???" eek eek eek
Über den Gesichtsausdruck kann ich mich heute noch freuen lala kicher Er wußte aber ganz genau, dass er nix dagegen machen kann.

 kicher kicher kicher

Ich habe zum Glück auch eine Eigentumswohnung mit Garten und habe auch die meiste Zeit meines Lebens in meinen eigenen Wohnungen bzw. Haus gelebt.
Ninchen machen ja keinen Lärm (meistens), so dass sie schon deshalb nicht gemeldet werden müssen. Meistens ist das nur bei Hunden und Katzen nötig.
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Liebe Grüße auch von Charly

Zwergkaninchen, Kaninchen und Meerschweinchen Forum
« Antwort #3 am: Juli 08, 2008, 11:52:46 »

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horrormaus
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« Antwort #4 am: Juli 08, 2008, 13:58:18 »

Ich wohne auch in einer Mietwohnung und mein Vermieter hat sie auch gesehen und kein Wort gesagt.Mein Kater hat gleich ein Keckerlie bekommen.
Gut hatte auch von Anfang an gefragt ob ich meinen Kater mit in die Wohnung nehmen darf.
Was soll der Vermieter denn verbieten wollen?Gegen Nins und Meerschweine kann er ja wohl nix sagen.
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Lebe das leben so lange du noch lebst.
Pass auf deine Tiere auf so lange sie dich begleiten.
Sila
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« Antwort #5 am: Juli 08, 2008, 14:42:11 »

Klar kann er nichts dagegen sagen, aber ich will beim Auszug halt keinen Ärger...

Mit der Biotonne geht es bei uns, wir nehmen einen Teil mit zu meinen Eltern, wir haben schon jeden Tag so einen großen Eimer voll, wenn wir es in die Tonne schmeißen, ist die schnell voll. Bis jetzt hat sich noch keiner beschwert, aber man weiß ja nie... Habe auch im Internet gelesen, dass in manchen Gemeinden kein Tiermist in die Biotonne soll.

Wär halt doof,wenn wir mal die Tonne voll machen und dann werden Bäume geschnitten und der Rasen gemäht, dann könnte es schon eng werden. Im Sommer ist das kein Problem, da wird ja öfter geleert.

Ich mache mir so meine Gedanken ,wenn ein potentieller Nachmieter mit Heu-/Stroh-, Tierhaarallergie die Wohnung anschaut, der wird sicher nicht einziehen wollen.. Und sowas ist ja heute weit verbreitet, wir haben einige Freunde, die wir nicht mehr einladen können...

Und nur weil die Tiere ein Zimmer bewohnen, will ich keine Probleme beim Auszug, wir sind in die unrenovierte Wohnung gezogen, dass unseren Tieren dann die Schäden am Parkett z.B. angelastet werden, denn das war schon ziemlich ramponiert, wie gesagt, wir hatten halt auch einen Vermieterwechsel zwischendrin..

Naja, vielleicht mache ich mir einfach zu viele Gedanken, wenn ihr sagt, bei euch gab es noch keine Probleme..
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Klein-Betti
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« Antwort #6 am: Juli 08, 2008, 18:51:36 »

Mit der Biotonne geht es bei uns, wir nehmen einen Teil mit zu meinen Eltern,
Hihi, kenn ich noch aus meiner letzten Wohnung (bis vor drei Wochen wohnte ich dort)...ich schickte dann immer meinen Freund am Ende des Wochenendes mit etlichen doppelt verpackten Mülltüten (da neues Auto und da darf ja nix "auslaufen") nach Hause oder fuhr ab und an bei meinen Eltern vorbei.

Naja, vielleicht mache ich mir einfach zu viele Gedanken, wenn ihr sagt, bei euch gab es noch keine Probleme..
Ich kann dich da voll und ganz verstehen.  lach
Aus der letzten Wohnung bin ich extra zwei Wochen vor Ende der Mietzeit ausgezogen, damit da nicht fremde Leute im Kaninchenzimmer (eigentliches Schlafzimmer) herumtrampeln. Und dann klingelte doch jemand und ich war so "schlau" die Dame in die Wohnung zu lassen...und die Wohnung sah aus...aber das kommt davon, wenn man einfach bei Nochmietern klingelt und die nix von wissen. Evil

Aber nun zu meiner restlichen Vermietergeschichte:
Vor der Anschaffung wohnte ich noch in einer WG und teilte meinen Vermietern mit, dass ich Kaninchen anschaffen möchte...die machten voll den Riesenterz, da sie Angst hatten, dass ich die Tiere bei einem Auszug auf der Terasse "vergesse". Das komische ist, dass die Leute selbst einen Hund hatten und die Kinder Ratten. Naja, dann bin ich auf Wohnungssuche und habe schon immer beim Besichtigen gesagt, dass ich Kaninchen habe. Und das hat keinen interessiert. lach

Dann zog ich in eine Ein-Zimmer-Wohnung und der Vermieter gab mir regelmäßig einen Müllsack für die Karniggelmiste, den er dann zur Entsorgung mit ins Geschäft mitnahm. Als ich ihm erzählte, dass ich noch ein zweites Kaninchen anschaffe meinte er nur "es interessiert mich nicht, was Sie in der Wohnung machen."

Die nächste Wohnung war dann die obige. Dort erwähnte ich so nebenbei, dasss ich Kaninchen hätte (aber nicht, wie die gehalten werden lala). hr

Unser jetziger Vermieter (wohnt mit im Haus) interessierte sich schon von Anfang an total für die Tiere und wollte die sich auch mal angucken. Da ich dachte, dass er ausflippt, wenn er das Kaninchenzimmer sieht, bin ich immer auf Abstand gegangen.  Roll Eyes Mein Freund zeigte ihm dann einfach mal irgendwann die Tiere, als ich nicht da war und er war begeistert, was ich aus dem Zimmer gemacht habe. Auch bietet er mir immer wieder an, dass ich die Tiere in den Vorgarten setzen kann. smile

Ich persönlich kann nur sagen, dass Offenheit am besten ist. Man muss ja nicht gleich erzählen, dass die Tiere über den Fußboden laufen etc. Aber dann kann man bei einem unvorhergesehenen Besuch der Vermieter (naja, man muss sie natürlich auch nicht hereinlassen) sagen: "Das wussten Sie doch, dass wir Tiere haben." kicher

P.S: Kleintiere sind in Mietwohnungen in einer normalen Zahl erlaubt. Bei zwanzig Karniggeln in einer 5 qm Wohnung wäre das dann wohl etwas problematisch (etwas überspitzt ausgedrückt). zwinker

P.P.S.: Mach' dir aber nicht so Gedanken wegen einer Mietwohnung bei einer Baugesellschaft....die interessiert das in der Regel gar nicht; sie wissen genau, wo ihre rechtlichen Grenzen sind und sind noch krassere Sachen gewohnt. knull
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viele liebe Grüße von Betti
Dodo
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« Antwort #7 am: Juli 09, 2008, 10:05:17 »

Zu der Problematik "Heu-, Stroh-, Tierhaarallergie" und "Schäden durch die Kaninchen":

Ob der Vermieter möglicherweise die Wohnung schlechter vermietet, weil ein potentieller Nachmieter ein Problem damit hat, wäre mir ziemlich egal. Oder meinst du, wenn du vor Ablauf der Kündigungsfrist ausziehen möchtest und selbst einen Nachmieter suchst? Dann ist es zwar dein Problem, aber ich glaube nicht, dass sich wirklich jemand davon abschrecken lässt, wenn ihm die Wohnung gefällt. Nach einer gründlicher Reinigung ist das Problem ja hinfällig.

Unabhängig von den Kaninchen ist es generell ratsam, beim Einzug den Zustand der Wohnung im Übergabeprotokoll genau zu definieren, also z.B. reinzuschreiben "Wohnung komplett unrenoviert, Parkett in Zimmer xy stark beschädigt" usw.
Alternativ (oder besser zusätzlich) sollte man Fotos machen und bei der Übergabe einen unabhängigen Zeugen (mit keinem Beteiligten verwandt oder verschwägert) mitnehmen, der den Zustand im Streitfall bezeugen kann.
Aber das alles würde ich völlig unabhängig von den Kaninchen sehen.

Des weiteren empfiehlt sich eine Privat-Haftpflichtversicherung (die sollte ohnehin jeder haben, unabhängig von Mietwohnung oder Haustieren). Diese Versicherung zahlt Schäden an den zur Wohnung gehörenden Gegenständen, also Fußböden, Türen, Bad-Keramik sowie Einrichtungsgegenstände, die dem Vermieter gehören. Heimtiere sind meistens eingeschlossen.
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LG von Thorsten
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« Antwort #8 am: Juli 10, 2008, 12:41:21 »

Als mein Freund aus seiner Wohnung ausgezogen ist (diese gehörte auch zu einer größeren Wohnungsbaugesellschaft), sah das Zimmer, in dem Dori bis dahin gewohnt hat, auch total ramponiert aus. Gut, die abgefressene Tapete haben wir nachgeklebt und überstrichen. Aber Dori hatte sich ziemlich schnell eine Pinkel-Ecke gesucht und dort wie gesagt bei jedem Rundgang hingepuschert. Das hat sich dann durch den Teppich bis auf's Linoleum durch ge"fressen". Und diesen Fleck haben wir auch nicht mehr raus bekommen. Ich hatte dann auch bedenken, dass es Ärger geben würde, weil das Linoleum eben auch mit "vermietet" worden war. Aber die hat das garnicht interessiert, wie das da aussah und sie haben auch nicht gefragt, wo das herkommt.  weissnich
Von daher würde ich mir nicht allzuviel Gedanken machen.  wink3
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« Antwort #9 am: Juli 10, 2008, 14:23:47 »

An die Privathaftpflicht habe ich garnicht gedacht, die zahlt ja für Kleintiere, wobei man die ja für Bagatellschäden nicht nutzen soll, und ich hoffe bei solchen Schäden bleibt es... smile

Ich glaube, bei der Wohnungsbaugesellschaft gibt es keine Probleme, habe eher etwas Sorge wegen dem Auszug hier.

Wie gesagt, der Vermieter hat gewechselt, ist eine Privatperson, wir haben auch lauter unwirksame Klauseln wegen Mietdauer und Schönheitsreparaturen im Vertrag, auch kein Übergabeprotokoll beim Einzug... Ich habe allerdings gehört, dass das eher besser ist für den Mieter, denn der Vermieter muß ja erstmal nachweisen, dass wir die Schäden verursacht haben und nicht der Vormieter.

Naja, und wenn wir jetzt sagen,wir ziehen früher aus und stellen keinen Nachmieter (wird schwierig zu finden sein, weil die Wohnung sehr teuer ist und ungünstig geschnitten) und renovieren nicht, dann könnten sie ja die Nadel im Heuhaufen suchen, das wären dann vielleicht Schäden, die angeblich die Tiere verursacht haben...

Bei unserem alten Vermieter hätte ich mir da keine Sorgen gemacht und rechtlich kann uns streng genommen nicht viel passieren, aber wir haben keine Lust auf Ärger wegen der Kaution usw.

Wir lassen es einfach mal auf uns zukommen.. Mal sehen, wie es läuft..



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Dodo
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« Antwort #10 am: Juli 10, 2008, 18:17:42 »

Warum soll man die Privathaftpflicht nicht für Bagatellschäden nutzen? Ok, für ein paar Euro würde ich mir den Schreibkram auch nicht antun. Aber eine neue Tür oder neuer Parkettboden, das lohnt sich schon. Bitte nicht mit der Autohaftpflicht verwechseln. Es gibt bei der PHV keinen Schadenfreiheitsrabatt, von daher kann man theoretisch jeden Kleinkram einreichen. Wenn denen das zu bunt wird, können sie einem höchstens kündigen.

Kleiner Tip, für den mich die Vermieter dieser Welt hassen werden: Wenn ihr vorzeitig auszieht, einfach die letzten beiden Monatsmieten nicht zahlen und dem Vermieter mitteilen, dass er dafür bitte die Kaution nehmen soll. Eigentlich ist das so nicht gedacht und auch nicht ganz sauber, macht aber vieles einfacher. Theoretisch könnte dann der Vermieter auf Zahlung der ausstehenden Miete bestehen, ihr müsstet im Gegenzug die Kaution einfordern, beides notfalls im Klageweg. In der Praxis wird man sich i.d.R. auf die Verrechung der Miete mit der Kaution einigen und die Sache ist gegessen.
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« Antwort #11 am: Juli 10, 2008, 20:10:30 »

Hihi, wenn ich Dodos Tipp vorher gewusst hätte, hätte ich nun kein Problem, von meinen Vermietern die Kaution zurückzubekommen...die werden einen Teil einhalten, da ja noch Nebenkostennachzahlungen kommen könnten (die wissen ja nicht, dass nur ein Raum geheizt wurde, da das andere Zimmer für die Tiere war). Außerdem können sie lt. Mietvertragsvereinbarung die Kaution 3 Monate zurückbehalten. Tja und das ist leider alles rechtens. Klar, dass die das alles voll nutzen, da ich in der Wohnung nur fünf Monate gewohnt habe und sie sich einen neuen Mieter suchen müssen. Aber dafür hatten die Tiere und ich echt Spaß in der Wohnung (inkl. einer ziemlich zerkratzten Tür  kicher ....was so kleine Krallen ausrichten können ist wirklich beachtlich happyhasi).

Naja, aber mach' dir da mal keine Gedanken: generell kommt alles anders als man denkt. zwinker
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« Antwort #12 am: Juli 10, 2008, 23:14:17 »

@Dodo: naja, wenn jeder kleinere Schäden meldet, also regelmäßig seinen Beitrag wieder reinholt, wie das tatsächlich ein Versicherungsvertreter einem Bekannten geraten hat, werden die Beiträge für alle höher. Denn die Versicherung will ja daran verdienen und kein Minusgeschäft machen.

Klar gibt es keinen Schadenrabatt, aber der Wechsel zu einer anderen Versicherung wird schwierig und die Beiträge steigen, wenn immer mehr Schäden gemeldet werden.

Und die Versicherung hat man ja für grosse Schäden... Ein Rauswurf ist auch drin, wenn es sich häuft, und wenn man einen kleinen Schaden meldet, weiß man ja nicht, was ein halbes Jahr später so passiert...

Deshalb würde ich 50 bis 100 Euro sicher lieber selbst zahlen..

Guter Tip mit der Kaution zwinker, aber vorzeitig ziehen wir eigentlich nicht aus, da ja die Klausel im Vertrag nicht wirksam ist, gilt für uns die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten und die halten wir ein.

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