Hej,
Ich beharre auf meiner Meinung,das es auch Ninis gibt die nicht zur Paar- oder Gruppenhaltung geboren sind.
Die Tiere, die nicht zur Paarhaltung geeignet sind, sind Kaninchen, die mit nicht ganz 4 Wochen von der Mutter weggenommen werden, aus Innzucht stammen u. mit 6 Wochen in Zooläden o. Baumärkten in völlig über füllten Schaukästen mit Trockenfutter sitzen. Also da hätte ich auch einen psych. Knacks.
@Milky
Ich find es schade, dass deiner Meinung nach immer die Tiere verzichten müssen.
Wenn man seine Tiere nicht weggeben will, dann
muss man einen Kompromiss zw. seinen Möglichkeiten u. den Bedürfnissen des Tieres finden. Ein Kaninchenzimmer ist natürl. Luxus, denn sich nicht jeder leisten kann. Aber man kann auch anders den Bedürfnissen der Kaninchen gerecht werden:
- auf jeden Fall einen Artgenossen, den eins mehr macht nun den Kohl auch nicht mehr fett.
- Um Platz in der Wonung zu sparen, kann man sich aus Holzresten (bekommt man oft gratis in Baumärkten o. Baustoffhandeln) einen mehrstöckigen Käfig bauen, wo die Quadratmeterzahl ausreichend für 2 Nins ist u. dann gibt man ihnen noch 4-6 h Auslauf. Anleitungen gibt es zu Hauf im Internet o. Ninchenbüchern
- Oder man kauft einen handelsüblichen Käfig+klappbares Gehege davor u. natürl. den zusätzl. Auslauf in der Wohnung
- usw.
Es muss nicht immer ein Garten oder Balkon sein. Kreativität ist gefragt, so dass Halter u. Nins mit dem Kompromiss leben können. Denn wie sagt man so schön: "Platz ist in der kleinsten Hütte"
Um weiter Geld zu sparen:
- verzichtet man auf die Fütterung von Trofu. Ist sowieso gesünder!
- holt sich das frische Grünzeug aus den Supermärkten, was andere Leute in den Gemüseeimer werfen
- flückt im Frühling-Herbst frische Äste u. Kräuter z.B Löwenzahn aus der freien Natur u. trocknet einen kleinen Teil davon als Vorrat für den Winter (in d. Wohnung gebündelt an der Decke aufhängen)
- auch Genüse aus dem Sonderangebot kann man im Sommer trocknen (in kleine Stücken schneiden u. auf Papier in einem Warmen Zimmer legen)
- eine artgerechte Haltung spart TA-Kosten
- baut sich Versteckmöglichkeiten u. Spielzeug aus Klorollen u. Pappkarton (gratis aus Supermärkten)
- diese Papprollen, wo Teppiche im Teppichmarkt aufgerollt sind, bekommt man auch oft um sonst. Man muss nur Fragen!
- Häuschen kann man aus Holzresten auch selber bauen oder von Bekannten/Verwandten bauen lassen
- Heu u. Stroh kauft man beim Bauern, den da kostet das Cents
- die Einstreu bekommt man beim Tischler o. Schreiner u. z.B in einen Eigenbau braucht man nur welches für's Klo
- auf Sonderangebote schauen, wenn man größeres anschaffen muss
- Sand für die Buddelkiste findet man auf Spielplätzen. Man sollte den nur durchsieben
- usw.
=> Du siehst, es ist nur eine Frage der Organisation, Kreativität u. des eigenen Willens.Artgerechte Haltung muss nicht teuer o. kompliziert sein, wenn man weiß wie!!!
Wer sich aber nicht mal irgendwie bemüht einen Kompromiss zu finden, sondern nur auf sein Wohl bzw. seine Vorteile achtet u. nicht auf die Bedürfnisse der Tiere, der ist für mich ignorant u. egoistisch.
Und ich finde Ignoranz u. Egoismus bekommt dein Sohn in der Gesellschaft noch ausreichend vermittelt. Da braucht er dich u. dieses arme Nin nicht dazu, um das zu lernen.