Autor Thema: Madenbefall in der Analregion - eine Schattenseite des Sommers  (Gelesen 3499 mal)

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Offline Steffi_D

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Re: Madenbefall in der Analregion - eine Schattenseite des Sommers
« Antwort #10 am: Mai 15, 2012, 20:35:49 »
also bei mir steht alles so, dass die nins net rankommen.
sonst wären wohl die tomatenpflanzen, die minze und der basilikum total schnell weg :lala: 

beim auslauf sind die pflanzen für die nins zwar zugänglich, aber ich bin ja immer dabei und pass auf, dass se net dran rumknabbern.
bisher haben sie sich noch nie für geranie oder weihrauch interessiert  :weissnich:
die tomaten waren eher des opfer der fresslust  :kicher:

Offline Juli

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Re: Madenbefall in der Analregion - eine Schattenseite des Sommers
« Antwort #11 am: Mai 15, 2012, 20:48:55 »
Mistii, danke für diesen tollen, informativen Beitrag!  :knull:

Auch ich habe leider schon Erfahrung damit gemacht und es war der Horror!
Als es akut war, hatten wir das kranke Tier im Krankenlager und darüber eine alte Gardine gespannt als Fliegenschutz.
Ich kontrolliere seitdem auch fast täglich, vor allem in den Sommermonaten. Ich möchte sowas nicht gerne nochmal erleben...
Liebe Grüße von Juli,
mit Kasimir und Hermine
& mit den Sternen- Nins Bounty, Emmy, Ricky, Mary und Flymo im  :herzi: ...

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Re: Madenbefall in der Analregion - eine Schattenseite des Sommers
« Antwort #11 am: Mai 15, 2012, 20:48:55 »

Offline Zinra

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Re: Madenbefall in der Analregion - eine Schattenseite des Sommers
« Antwort #12 am: Mai 18, 2012, 09:20:20 »
Würde Lavendel z.B. zu stark riechen für die Nins?

Minze ist drinnen auch toll, Basilikum oder der Lavendel an sich müsste
ja nicht direkt neben dem Klo stehen. Kannst ja mal gucke wie sie reagieren?
mit fröhlichen Grüßen,
 Zinra
:ui:

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Offline Steffi_D

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Re: Madenbefall in der Analregion - eine Schattenseite des Sommers
« Antwort #13 am: Mai 24, 2012, 22:42:59 »
lavendel riecht net zu arg!
der wird sogar ganz gerne mal angeknabbert, wenn ich beim auslauf net gleich aufpasse  :lala:

aber ansonsten liegen se oft gerne in der nähe davon... scheint also net zu stören.

die kräuter kann man ja auch schön aufs fensterbrett stellen.
noch besser wärs natürlich, wenn du dir nen balkonkasten vors fenster machen könntest.
da kann man auch ruhig geranien, weihrauch usw reinpflanzen.



Offline Ninnifee

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Re: Madenbefall in der Analregion - eine Schattenseite des Sommers
« Antwort #14 am: Juli 19, 2013, 13:09:55 »
Hallo Zusammen,
bin über dieses Thema in dieses Forum gestoßen, weil ich noch Infos über Maden suchte. Möchte aber trotzdem noch ein paar nützliche Tips dazugeben.
Wir führen einen Tierschutzhof und unsere Kaninchen sind am Tag draußen im Gehege. Es gibt ja immer mal Kanditaten, die mal etwas dünneren Kot haben oder eben eine nicht sofort erkennbare kleine Wunde. Und so kommen die so genannten Schmeißfliegen. Ich finde es wichtig zu wissen, dass nicht die normale Hausfliege die Eier in die Wunden legt sondern eben die dicke große, welche schön bunt in der Sonne schimmert und schrecklich aufdringlich ist. Sieht man so eine Fliege in der Nähe egal welchen Tieres (Aber Kaninchen und Schafe sind wegen ihrer zarten Haut nun mal sehr anfällig) oder auf dem Tier, dann muss man sofort Handeln und auf Suche gehen. Bei älteren Kaninchen, die sich vielleicht nicht mehr so viel bewegen und auch ab und an mal Darmprobleme haben, muss man ganz besonders achtsam sein. Es ist gut solche Tiere mindestens zwei Mal am Tag zu kontrollieren. Ein älteres Böckchen habe ich Abends reingebracht und dabei die dicken Klumpen Madeneier gefühlt. Wir haben sofort das Fell weggeschnitten und sehr genau abgesucht. Sollte es aber mal so sein, dass die Maden schon einen Tag Zeit hatten und sich schon zu Maden entwickelt haben, dann kann man auch erst einmal zu natürlichen Mittel greifen: wir sprühen dann mit einer kleinen Sprühflasche Calendula Tinktur und Arnika Tinktur auf die Wunden und die Maden. Diese mögen das überhaupt nicht und kommen aus ihren Löchern gekrochen. Dann kann man sie absammeln. Wenn sie wie gesagt, noch nicht viel Zeit hatten sich zu entwickeln, dann reicht es meistens so vorzugehen. Man muss eben sehr, sehr genau suchen und darf keine vergessen oder übersehen. (Dauert manchemal schon mindestens ein/zwei Stunden) Und dann muss man das Tier ein paar Stunden später und natürlich jeden Tag mehrmals noch untersuchen, ob irgendwo noch eine versteckte Made ist. Wer sich das nicht zutraut muss natürlich sofort zum Tierarzt. Aber ich bin da genau der Meinung wie eine der anderen Schreiberinnen. Nicht sofort einschläfern, denn oft sind die Tiere zu retten und nicht immer ist der Befall schon so weit fortgeschritten, dass diese Maßnahme nötig ist.
Die Calendula (Ringelblume) hilft natürlich auch noch bei der Wundheilung, ganz nebenbei. Bei unseren letzten Erlebniss dieser Art haben wir vom Tierarzt auch noch ein Mittel bekommen, welches jegliche Insekten im Körper innerhalb von 24 Stunden abtötet, wenn man ganz sicher sein will, dass sich nicht eine tiefer versteckt hat.
Ich hoffe ich konnte durch meine Erfahrungen auch noch ein paar nützliche Tips beisteuern?!
Viele Grüße,
Ninnifee

Offline Zeraphine88

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Re: Madenbefall in der Analregion - eine Schattenseite des Sommers
« Antwort #15 am: Juli 23, 2013, 21:17:39 »
Das mit den Pflanzen ist echt ein guter Tipp. Müsste ich glatt mal ausprobieren.
Gegen die Fliegen/Maden und auch gegen andere Insekten habe ich so ein Universalspray in der Zoohandlung gekauft.
Es schadet den Tieren nicht und man kann es im Käfig anwenden oder beim Hund im Körbchen.
Bis jetzt hatte ich noch nie Maden im Käfig. Kleine Fliegen ja, aber seitdem ich das Spray anwende bevor ich das Einstreu reinmache kamen nie wieder so 'ne kleinen Fliegen. Das müsste es eigentlich in jeder Zoohandlung geben und im Internet ja sowieso.
Trotzdem bin ich immer auf der hut, man weiß ja nie genau wie hartknäckig diese Mistviecher sein können.


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