Autor Thema: Krebs und Oberschenkelbruch  (Gelesen 6289 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline hsto

  • WN-Profi
  • ****
  • Registriert: Apr 2006
  • Beiträge: 468

  • Meine Fotos
Re: Krebs und Oberschenkelbruch
« Antwort #10 am: April 23, 2012, 19:55:14 »
Ja, genau deshalb mache ich mir auch Sorgen. Wenn der Bruch in ein paar Tagen nicht mehr weh tut, belastet sie ihre Pfote bestimmt wieder - oder wenn sie sich erschrickt und fliehen will - und dann könnte das bisher geheilte Gewebe wieder neu brechen.

Heute kam sie schon als ich die Balkontüre aufgemacht habe richtig im Eiltempo angehoppelt (auf 3 Beinen) und ist auch wieder wie in alter Weise in unser WOhnzimmer. Da versucht sie  immer alle Gegenstände zu markieren mit der Kinndrüse - das macht sie schon immer so - . Als es dann Futter gab, hat sie sich draufgestürzt und schön gefressen. Ist ganz schön hart im Nehmen die Kleine.

Aber ist es denn sicher, dass es ihr gut geht, wenn sie viel frisst und auch hoppelt oder meint ihr es ist letztendlich doch Tierquälerei sie mit dieser mehrfachen und schmerzhaften Erkrankung leben zu lassen.? Bin manchmal unsicher. Aber ich will nur das Beste für sie. Habe schon den Eindruck, dass sie einen enormen Lebenswillen hat.

Ach menno, das ist so schwer.




Liebe Grüße hsto





Uploaded with ImageShack.us

Offline Zinra

  • *Shopaholic*
  • Administrator
  • WN-Legende
  • *****
  • Registriert: Jun 2005
  • Beiträge: 13.202
  • Geschlecht: Weiblich
  • Feierabend, wie das duftet...
    • Zinras Hoppelse

  • Meine Fotos
Re: Krebs und Oberschenkelbruch
« Antwort #11 am: April 23, 2012, 20:08:43 »
Aber ist es denn sicher, dass es ihr gut geht, wenn sie viel frisst und auch hoppelt oder meint ihr es ist letztendlich doch Tierquälerei sie mit dieser mehrfachen und schmerzhaften Erkrankung leben zu lassen.?

Wenn sie auf 3 Beinen Interesse an ihrer Umgebung hat, Reviermarkiert
und munter erscheint, ist das eine Aussage die ich gut finde. Denn allein
durch Fressen würde ich nicht sagen, dass sie leben will. Wobei auch das
ein wichtiges Zeichen ist. ABER sie weiß ja nicht dass sie Krebs hat und ihr
Problem ist bloß der Schmerz im Beinchen und sie kommt ofensichtlich
eben auch auf drei Beinen zurecht. Von daher finde ich es noch zu früh,
die Kleine jetzt schon erlösen zu lassen :troest:
mit fröhlichen Grüßen,
 Zinra
:ui:

Durchgedreht oder "positiv verrückt".

Wackelnasen - deine Kaninchen und Meerschweinchen Community

Re: Krebs und Oberschenkelbruch
« Antwort #11 am: April 23, 2012, 20:08:43 »

Offline hsto

  • WN-Profi
  • ****
  • Registriert: Apr 2006
  • Beiträge: 468

  • Meine Fotos
Re: Krebs und Oberschenkelbruch
« Antwort #12 am: April 24, 2012, 07:34:24 »
Danke, so habe ich auch gedacht. Ich hoffe, dass ihr jetziger realtiv guter Zustand noch einige Zeit erhalten bleibt. Sie scheint keine oder kaum Schmerzen zu haben.
Hoffentlich schont sie ihr Beinchen weiterhin.
Liebe Grüße hsto





Uploaded with ImageShack.us

Offline hsto

  • WN-Profi
  • ****
  • Registriert: Apr 2006
  • Beiträge: 468

  • Meine Fotos
Re: Krebs und Oberschenkelbruch
« Antwort #13 am: April 26, 2012, 09:23:01 »
Leider musste ich gestern abend die Kleine doch in den Stall sperren - zu ihrer eigenen Sicherheit. Sie springt einfach zuviel herum und benutzt dabei manchmal sogar das gebrochene Bein zum Abstützen, einmal ist sie dabei auf die Seite gefallen, hat sich aber gleich wieder aufgerappelt und ist vor mir weggesprungen...

Irgendwie steht der Oberschenkelknochen (zumindest halte ich ihn dafür ) auf der kranken Seite richtig heraus, als wäre das Becken verschoben. Das kommt bestimmt durch die einseitige Belastung. Sie ist zwar trotzdem putzmunter, aber mir macht das Angst.
Nun sitzt sie m Käfig, der Filou schnüffelt von außen und trollt sich dann wieder. Sie macht aber einen zufriedenen Eindruck, ruht sich aus, mümmelt Heu und guckt aufmerksam.
Irgendwie weiß ich nicht mehr weiter.  :weissnich: Das Beste wäre natürlich wenigstens 2-3 Wochen Käfighaltung, aber ich habe Bedenken, dass der Filou sie dann sobald sie wieder raus kommt,  jagt, weil sie sich ja beschnüffeln können, aber sich dabei doch trotzdem Aggressionen anstauen. Ich merke schon, wie er jetzt eifersüchtig ist, wenn er sie fressen hört...
Ich könnte zwar noch den Filou in den Stall setzen um die Tiere nicht zu trennen , aber das wird dann sehr eng und dann setzt sich der Filou vieleicht auch mal auf die Gonja.
Es ist irgendwie verzwickt. Ich habe das Gefühl, es irgendwie immer falsch zu machen...




Liebe Grüße hsto





Uploaded with ImageShack.us

Offline Zinra

  • *Shopaholic*
  • Administrator
  • WN-Legende
  • *****
  • Registriert: Jun 2005
  • Beiträge: 13.202
  • Geschlecht: Weiblich
  • Feierabend, wie das duftet...
    • Zinras Hoppelse

  • Meine Fotos
Re: Krebs und Oberschenkelbruch
« Antwort #14 am: April 26, 2012, 17:22:51 »
D kannst auf jeden fall nichts tun was sie versteht.
Egal was du machst sie versteht nicht das sie Schmerzen hat und
ebenfalls begreift sie nicht weshalb du sie nun in en Käfig sperrst.
Wenn du meinst dass de Knochen nach außen steht, lass das bitte
nochmals prüfen, ob nicht ein Tapeverband o.ä. gemacht werden
kann, damit sie nicht wirklich noch unnötig gequält wird.

Aber ansonsten würde ich in dem Fall die Maus in den Käfig
stecken und auch ihn dabei lassen.
Sonst hat sie absolut keine Ablenkung, Stimulation, das kann
dem Genesungsprozess auch negativ beeinflussen. Wenn du sie
wieder zusammenbringen kannst und willst, trenne ihn einige Tage
vorher von ihr und mach auch die VG an einem anderen Ort um
doch eventuelle negative Gefühle seinerseits nicht unnötig zu pushen.

Mir tut es wirklich sehr leid, dass du dich so quälst. :knull:
mit fröhlichen Grüßen,
 Zinra
:ui:

Durchgedreht oder "positiv verrückt".

Offline hsto

  • WN-Profi
  • ****
  • Registriert: Apr 2006
  • Beiträge: 468

  • Meine Fotos
Re: Krebs und Oberschenkelbruch
« Antwort #15 am: April 26, 2012, 21:13:31 »
Liebe Zinra, danke für deine anteilnehmenden Worte.  :rf:
Ich verstehe allerdings nicht ganz, was du meinst. Soll ich jetzt, wenn ich den Filou doch zu ihr in den Stall setzen will, ihn erst mal 3 Tage völlig von ihr trennen und dann eine neue VG starten? - das geht doch mit dem kranken Bein die nächsten Wochen nicht.

 Ich kann ihn doch bestimmt jetzt, wo sie erst seit 2 Tagen getrennt sind und noch Schnüffelkontakt haben einfach wieder zu ihr setzen - oder denkst du, er würde sie gleich berammeln? Sie haben doch vor 2 tagen noch so schön gekuschelt, nur beim Fressen gab es immer Zoff...

Liebe Grüße hsto





Uploaded with ImageShack.us

Offline Zinra

  • *Shopaholic*
  • Administrator
  • WN-Legende
  • *****
  • Registriert: Jun 2005
  • Beiträge: 13.202
  • Geschlecht: Weiblich
  • Feierabend, wie das duftet...
    • Zinras Hoppelse

  • Meine Fotos
Re: Krebs und Oberschenkelbruch
« Antwort #16 am: April 27, 2012, 15:50:31 »
Das ist als Außenstehende schwer zu beurteilen. :hm:
Versuchen kannst du es ja erstmal weiterhin so wie es
aktuell ist. Und ich meine nicht dass du ihn zu ihr einsperren
sollst, sondern lass ihn draußen. Wächst der Bruch allein denn
gar nimmer zusammen...? Kann dein TA denn einen festen
Verband machen, der ihr Stabilität und Sicherheit gibt?

Wenn sie wieder zusammen dürfen mach es wie eine VG,
nur ohne Revierwechsel und verteile Futter überall.
Wenn du einen Käfig hast nimm den dann lieber weg
weil es drinnen ja nur nach ihr riecht und ihn das
verwirren bzw. aufregen könnte.
mit fröhlichen Grüßen,
 Zinra
:ui:

Durchgedreht oder "positiv verrückt".

Offline hsto

  • WN-Profi
  • ****
  • Registriert: Apr 2006
  • Beiträge: 468

  • Meine Fotos
Re: Krebs und Oberschenkelbruch
« Antwort #17 am: April 27, 2012, 21:42:03 »
Tja, leider reichen wohl schon 2 Tage aus, um aus einer dicken Freundschaft Konkurrenten zu machen.
Ich habe heute endlich zu der Bodenschale des Gitterkäfigs, die schon immer auf dem Balkon steht als Heuschale und "Kloersatz", endlich das Gitter wieder bekommen und angebaut. Darin wollte ich beide wieder zusammenbringen, die ganze Schale ist ja mit Heu, in dem beide drin gesessen haben...

Zuerst habe ich sie hineingesetzt, um zu schauen, wie es ihr gefällt. Sie ist ein wenig gehoppelt und hat es sich in der Mitte bequem gemacht. Dann kam das Filouchen dazu. Erst haben sie sich beschnüffelt und er hat sie kurz am Kopf geleckt. Doch dann ging er immer wieder an ihren Hintern, sie wollte es nicht und sprang weg, das Ende vom Lied - er hat sie mehrmals gerammelt. Da habe ich ihn wieder rausgeholt. Nun müssen sie wohl erst mal getrennt wohnen.

Leider ist so ein Tape-Verband an dieser Stelle laut TA nicht möglich. Und ob der Bruch alleine wieder heilt, ist sehr unwahrscheinlich, da ja die Knochen nicht mehr exakt aufeinander stehen. Vielleicht hat ja hier im Forum jemand Ahnung davon??? Auf alle Fälle dauert es, wenn es überhaupt zusammenwachsen sollte mehrere Monate, bis es normal belastbar ist, und da wird der Krebs wohl schneller sein...
Liebe Grüße hsto





Uploaded with ImageShack.us

Offline hsto

  • WN-Profi
  • ****
  • Registriert: Apr 2006
  • Beiträge: 468

  • Meine Fotos
Re: Krebs und Oberschenkelbruch
« Antwort #18 am: April 28, 2012, 21:16:31 »
Heute habe ich den Tierarzt zu uns geholt, um ihm den heraustehenden Knochen zu zeigen und ihre Heilungschancen abzuklären.
Endlich mal eine gute Nachricht! Der TA hat die Maus abgefühlt und war selbst erstaunt. Er meinte, es fühle sich überrraschend gut an und es könnte durchaus sein, dass es nun doch allein zusammenwächst.  :lala: :lala:
Dazu muss sie natürlich weiterhin allein gehalten werden mit wenig Platz zum Springen. Da sie auch gut frisst und aufmerksam guckt, scheint sie keine Schmerzen mehr zu haben. Nun müssen wir nur hoffen, dass der Krebs erstmal eine Wachstumspause einlegt und dann bliebe uns die Kleine doch noch eine Zeit erhalten, vielleicht kann sie später sogar wieder mit dem Filou zusammen kommen, wenn das Beinchen stabil genug ist.

Trotz der Trennung machen beide Hasen einen zufriedenen Eindruck. DIe Gonja genießt die Ruhe und Filou benimmt sich eigentlich wie immer, aber er sieht nicht traurig aus, so wie damals als sein erster Partner gestorben war und er nur noch mit hängendem Kopf dagehockt hatte.

Heute bin ich jedenfalls froh, dass es bei der Gonja erst mal aufwärts geht. :klatsch:

Euch allen ein schönes Wochenende und genießt die Sonne!!
Liebe Grüße hsto





Uploaded with ImageShack.us

Offline Zinra

  • *Shopaholic*
  • Administrator
  • WN-Legende
  • *****
  • Registriert: Jun 2005
  • Beiträge: 13.202
  • Geschlecht: Weiblich
  • Feierabend, wie das duftet...
    • Zinras Hoppelse

  • Meine Fotos
Re: Krebs und Oberschenkelbruch
« Antwort #19 am: April 30, 2012, 08:13:50 »
Man sagt ja auch bei Menschen, je je jünger, desto besser die Heilungschancen.
Vielleicht ist das gut für den Knochen, aber gerade bei dem Krebs ist es eher von Nachteil.... :(
Ich selber erinner mich nicht dass bereits ein User derartige Probleme hatte,
wobei die meisten ja wohl doch zur OP gehen konnten, wenn es denn zu
einem Bruch gekommen ist. Der große Unterschied ist uns beiden wohl klar...

Aber dass er sie rammelte war beinah abzusehen, leider :(
Dass du sie weiterhin getrennt hast in dem Fall wohl (leider!) die bessere Option.
mit fröhlichen Grüßen,
 Zinra
:ui:

Durchgedreht oder "positiv verrückt".


Share me

Digg  Facebook  SlashDot  Delicious  Technorati  Twitter  Google  Yahoo
Smf