Autor Thema: Meine kleine Lilymaus hat einen Tumor  (Gelesen 15585 mal)

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Offline Soefi

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Meine kleine Lilymaus hat einen Tumor
« am: Dezember 19, 2010, 19:38:09 »
Huhu,
für mich hat die Adventszeit leider einen kleinen bitteren Nachgeschmack bekommen.
Hatte ja zu beginn schon erwähnt, dass ich auch 8Mäuse habe. 2 aus dem Tierheim, die letztes Jahr im Januar geworfen haben. Trixie war bereits im Tierheim trächtig.
In der 5er Gruppe gab es schon länger Nieser, gestern wollten wir die 5 mal betrachten und als ich mit Lily, eins der "Babys" vorgenommen habe, ist mir ein haselnussgroßer Tumor hinter ihrem Vorderbeinchen festgestellt.Hab mich wahnsinnig erschrocken.
Mein kleines Babys muss sterben. Sie ist nicht mal ein Jahr alt. Sie wirkt noch sehr fit und der Tumor scheint sie wenig bis garnicht zu stören, aber ich mache mir schon gedanken. Wir kontrollieren die Mäuse eigentlich regelmäßig und Lily ist auch sehr zahm, der Tumor ist uns nie aufgefallen. Er muss wahnsinnig schnell gewachsen sein.
Habt ihr schon mal Mäuse mit Tumor gehabt? Habt ihr operieren lassen?
Ich weiß nicht was tierschonender ist.Zu warten bis der Tumor so groß ist,dass sie kein normales Leben mehr hat oder operieren lassen,ihr die Schmerzen einer OP zumuten und hoffen, dass sie danach noch eine schöne Zeit haben wird.
Hab gelesen,dass diese Geschwüre meistens relativ schnell wieder kommen und auch relativ oft bösartig sind, also schon gestreut haben...
Das Argument,ist doch nur eine Maus die schon die Hälfte des Lebens rum hat,lasse ich nicht durchgehen. Ich war bei der Geburt dabei und Lily war das erste Baby, dass ich auf der Hand hatte und die das Gehege als erste Erkundet hat.
Ich weiß es nicht was das Beste wäre...Dienstag wollen wir auf jeden Fall erstmal zum Tierarzt
LGAnna

Offline mist.ii

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Re: Meine kleine Lilymaus hat einen Tumor
« Antwort #1 am: Dezember 19, 2010, 19:42:57 »
hey.

erstmal tut es mir sehr leid, dass die kleine maus schon so leiden muss!! :troest:
aber woher weißt du denn so genau, dass es ein tumor ist? es könnte doch auch
ein abzess an der hinterhand sein.. was im falle einer behandlung einen riesigen
unterschied macht!!
zusätzlich ist tumor nicht gleich tumor: ein gewebetumor wäre keine gute prognose,
da bei einer op unter umständen das ganze beinchen amputiert werden müsste.
ein hauttumor hingegen ist eine ganze andere sache: der kann mitunter in narkosefreiem
zustand punktiert und "wie ein pickel" ausgedrückt werden..

warst du denn schon bei einenm fähigen TA, der sich die sache mal angeschaut hat??  :weissnich:


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Re: Meine kleine Lilymaus hat einen Tumor
« Antwort #1 am: Dezember 19, 2010, 19:42:57 »

Offline Soefi

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Re: Meine kleine Lilymaus hat einen Tumor
« Antwort #2 am: Dezember 19, 2010, 19:45:15 »
Huhu,
nein beim Tierarzt waren wir noch nicht,wollen wir ja Dienstag machen.
Naja, sie zeigt kein bisschen Schmerzsymptome, deswegen gehe ich nicht von Abszess aus. Sie sträubt kein Fell, futtert normal, wuselt durch die Gegend, wenn jemand unterwegs ist es Lily. Wäre es ein Abszess, würde sich doch sicher ihr komplettes Verhalten ändern oder?
Beim vorsichtigen Abtasten lässt sich die Veränderung frei hin und herschieben,auch hier zeigt Lily keine Schmerzen, sie zuckt nicht oder versucht auszuweichen...
Tumor heißt in der Medizin übrigens lediglich Schwellung ;)

Offline mist.ii

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Re: Meine kleine Lilymaus hat einen Tumor
« Antwort #3 am: Dezember 19, 2010, 19:54:39 »
ein abzess kann durchaus auch mit wenig schmerzen verbunden sein,
zusätzlich haben kleinstnager kein sehr ausgeprägtes schmerzverhalten!!

ich denke bevor du mit uns über einschläfern oder op sprichst, solltest du mit
einem kompetenten TA darüber reden, der wird dir sicher die beste auskunft geben
können!!  :jo:

wie gesagt, ein hauttumor wäre gar keine schlechte diagnose.


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Offline Soefi

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Re: Meine kleine Lilymaus hat einen Tumor
« Antwort #4 am: Dezember 19, 2010, 19:57:40 »
Möchte ja nicht über OP oder Einschläfern sprechen sondern lediglich Erfahrungen hören. Hatte bisher nur Ratten und das ist schon so lange her, dass ich mich an kaum noch was erinnern kann. Wenn ich zum Tierarzt gehe, möchte ich schon Grundinfos haben, damit ich beim Besuch und bei der Untersuchung herauserkenne, ob es ihm um die Maus geht oder ums Geld. Wenn er überzeugend genug ist, glaubt man ja fast alles. weiß ich aber schon durch Berichte, wie was wo wie wann helfen kann...es beruhigt mich einfach...vllt kannst du das ja verstehen?

Offline mist.ii

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Re: Meine kleine Lilymaus hat einen Tumor
« Antwort #5 am: Dezember 19, 2010, 19:59:39 »
da ist so glaube nicht richtig!!

lediglich die übersetzung des lat. begriffs tumor/tumoris bedeutet übersetzt schwellung oder
geschwulst!! ein tumor bedeutet eine veränderung des gewebes/der gewebestruktur, genauer
eine zunahme!!
im weitesten sinn vielleicht eine schwellung nach der op oder bei entzündung, aber nicht einfach nur
schwellung!! das wäre meines wissens sehr weit hergeholt..  >:D

klar kann ich das verstehen, habe selber sechs ratten und jede von ihnen könnte früher oder
später an einem tumor erkranken!!
ich würde sagen: wenn die kleine noch so jung ist, körperlich fit und die prognose gut ist,
würde ich eine op wagen. wichtig ist:
kannst du für eine eventuelle nachsorge da sein?
könntest du sie bei bearf nach der op separieren?
ist im falle einer op genug geld vorhanden?
ich denke, wenn du alles bejaen kannst und der TA sein ok gitb spricht ja im prinzip nichts
gegen eine OP!!

oder sehe ich das falsch??  ^^


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Offline mel

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Re: Meine kleine Lilymaus hat einen Tumor
« Antwort #6 am: Dezember 19, 2010, 20:34:46 »
och je die arme Maus  :(

Ich finde es schwer, was dazu zu sagen. Ich würde sie direkt beim TA vorstellen und erstmal untersuchen lassen, was es überhaupt genau ist.

Und wenn man es operieren muss und kann, dann würde ich es persönlich wohl tun... aber das muss jeder selbst wissen. Natürlich kann es sein, dass sie die OP nicht gut wegsteckt und schwach wird und vielleicht nur noch wenige Zeit lebt. Aber es kann auch sein, dass sie nochmal richtig aufblüht.

Meine Freundin hat Ratten... schon 2 Jahrzente lang.... fast immer Tumor, wenn überhaupt was ist. Aber sie lässt oft operieren, auch wenn es danach manchmal nur noch wenige Wochen Lebensverlängerung sind. Man weiß es halt nicht.
Es gab auch schon viele Räddlz die danach noch lange gelebt haben. Und dann weiß man, warum man sich das nächste Mal wieder für eine OP entscheidet.

Aber das kann der Arzt am besten einschätzen, wie es in Lillys Fall ist... vielleicht ist es ja auch was anderes...

ich drücke ganz doll die Däumchen für Deine Maus!  :troest:

Offline polly

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Re: Meine kleine Lilymaus hat einen Tumor
« Antwort #7 am: Dezember 19, 2010, 20:59:29 »
Ach Schitt! Du Arme!
Ich hoffe mal auf ein Weihnachtswunder!
Meine Mäuse hatten ein gemütliches Leben ohne Krankheiten, aber eine Ratte von meinem Bruder hatte einen Tumor.
Der war aber leider inoperabel, da er genau im Nacken saß.
Trotzdem hat die Ratte damit noch fast ein Jahr gelebt. Amadeus hatte manchmal ziemlich Ausfallerscheinungen, da der Tumor auf die Halswirbelsäule gedrückt hat, aber mit regelmäßigen Spritzen war er dann immer wieder der Alte.
Tumore können superschnell wachsen, aber auch wieder verschwinden, und vielleicht ist es ja auch nur ein Keloid oder etwas ähnliches.

Mach Dir keine Sorgen, sondern warte erst mal den TA-Besuch ab. Wenn er gleich nach Metastasen guckt, kann man schon viel verhindern.
Und wenn die Maus ansonsten gesund ist, also keine Schwierigkeiten mit dem Herzen usw. hat, wird sie eine OP an so einer ungefährlichen Stelle sicher gut überstehen.
Im Übrigen kann ich Dir ein bißchen Mut machen: Bei der Ratte war der Tumor bösartig, was sich anscheinend auch dadurch zeigte, dass er sich nicht verschieben ließ.
Das Ding bei Deiner Maus lässt sich aber doch verschieben, oder?

Halte uns auf dem Laufenden! Und viel Erfolg für das arme Mäuschen!

Offline Soefi

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Re: Meine kleine Lilymaus hat einen Tumor
« Antwort #8 am: Dezember 19, 2010, 22:20:37 »
Huhu,
danke für eure Antworten.
Ja es lässt sich komplett verschieben. Hab sie mir eben nochmal angesehn, ihre Augen sehen irgendwie verschmiert aus, so als hätte sie einen Zug abbekommen. Wir haben gestern schon alles an Streu rausgeräumt um zusehen ob das Niesen bei den anderen nur eine Allergie oder er Staub ist. Mal gucken, ob das mit den Augen auch besser wird.
Halte natürlich auf dem Laufenden.
LG anna

Offline polly

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Re: Meine kleine Lilymaus hat einen Tumor
« Antwort #9 am: Dezember 19, 2010, 22:24:32 »
Vielleicht ist es dann ja doch eine Entzündung und der Körper reagiert nun darauf?
Eiterige Nase und verschmierte Augen lassen jedenfalls  auf eine Infektion schließen. Und Mäuse sind manchmal erstaunlich hart im Nehmen. Ist die dicke Stelle denn warm?


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