Autor Thema: Tieranschaffung: Tierheime und Pflegestellen  (Gelesen 12485 mal)

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Offline kerstin

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Re: Tieranschaffung: Tierheime und Pflegestellen
« Antwort #20 am: April 28, 2009, 19:57:38 »
ich und meine family(nein andersherum  :lala:) haben bisher beinahe alle unsere tier aus zweiter hand und dabei nur gutes erfahren.ausnahme is vielleicht ma´s aktueller  hund aber das liegt am tier u nicht am Bmt( ok gebs zu ich mag sie nicht-u sie mich auch nicht -vorallem deshalb!!! sie ging des öfteren auf mich los)-hunde sind da vielleicht eine ausnahme.
ich nehme auch lieber ältere tiere weil sich da der charakter schon ausgebildet hat.
nur meine milly is jetzt vom züchter weil ich jetzt sofoort!!wieder  ein kanninchen haben wollte u dieser ein freund meines opas ist.das war echt schrecklich dort :sie lebte auf gitter ! also am liebsten hätt ich alle mitgenommen!!!
davor hatte ich auch nur pärchen aus dem th oder privat übernommen.
Ich hab hier bei mir eine recht vertrauenserweckende zoohandlung gefunden(darf der name genannt werden? )  die haben mir auch schon zu manchen käfigen ganz klipp u klar gesagt das ich darin eigendlich ein kanninchen nicht halten dürfte.finde ich klasse!!!auserdem herrscht dort eine angenehme atmosphäre .ein tier kostet alledings schon über 50 E  !
hingegen hab ich für meine teuerste dame hier nur (achtung!!!) : 7 euro zahlen müssen!! das ist doch ohne jegliche achtung vor einem lebewesen!!!
wobei ich zugeben muss das es mir nicht ungelegen kommt weil ich nicht  gut bei kasse bin.
noch kurz: trotz der schlechten haltung bei dem züchter(sie verbrachte dort immerhin 1/2 jahr) ist sie bis jetzt kern gesund.
Und wenn ich mich jetzt auf die suche nach einem partner für sie begebe dann nur beim tierheim oder Bmt.
kerstin

Offline NalaMaya

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Re: Tieranschaffung: Tierheime und Pflegestellen
« Antwort #21 am: November 22, 2010, 08:14:25 »
Also ich persönlich finde das du das richtig super auf den Punkt gebracht hast!! ;)
Mein Mann und ich haben bisher auch nur Tiere aus dem Tierheim geholt!
Was mich aufregt ist das viele Menschen der Meinung sind das es keine Babys in Tierheimen gibt und damit begrüden zum Züchter gegangen zu sein......oh doch liebe Leute es gibt fast immer Babys in den Tierheimen.Das ist ja auch legetim sich ein Baby zu wünschen aber nicht von Züchtern bzw. Vermehrer!! :sauer:
Was ich aber noch sagen will ist, natürlich muss man auch bedenken das die Tierheimtiere egal ob Ninchen,Meerli,Hund und Katz eine Vorgeschichte haben und wie in meinen Fall mit meinen beiden Kaninchen das sie es nicht immer gut gehabt haben und dadurch auch Ihre Erfahrungen gemacht , die sie geprägt haben und es halt auch Arbeit und Zeit kostet den Kleinen mit viel Liebe verständlich zu machen das es auch nette Menschen gibt. Man darf auf keinen Fall den Fehler machen zuviel zu erwarten das geht nach hinten los!!!  :)

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Re: Tieranschaffung: Tierheime und Pflegestellen
« Antwort #21 am: November 22, 2010, 08:14:25 »

Offline Zinra

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Re: Tieranschaffung: Tierheime und Pflegestellen
« Antwort #22 am: März 20, 2012, 16:23:14 »
Habe eben einen tollen Text gefunden zum Thema Baumarkt-Tiere und möchte euch den nicht vorenthalten:

Zitat

Heute morgen hatte ich ein sehr nettes und informatives Gespräch mit unserer Amts-Vet.
Sie sagte mir, was das richtige Vorgehen ist [bei kranken und zu jungen Babytieren],

1. rauskaufen, das immer, denn wegschauen, darf und kann man nicht egal ob als Tierschützer
oder "Normalverbraucher", helfen muß man einem Lebewesen!

2. Zum TA mit dem Tier und Gutachten erstellen lassen und zum jeweiligen Vet.-Amt
schicken und Anzeige erstatten, Bilder machen ganz wichtig!

3. Mit der TA Rechnung und Gutachten hin gehen und das Geld für die Tierarztrechnung einfordern,
es ist eine "defekte Ware" und man hat Garantie(allerdings nicht den Kaufpreis der Tiere einfordern, das nur,
wenn das Tier sterben sollte, dann auf jeden Fall auch den Kaufpreis einfordern!).
Es muß unlukrativ werden, Tiere zu verkaufen! Es muß wirklich jeder den Mumm haben,
es so zu machen, nur dann kann sich was ändern!

Es muß bewiesen werden, das aus Baumärkten mehr kranke Tiere hervor gehen, als in anderen Geschäften,
nur dann kann man eien Petition einreichen und schon mal wenigstens eine Gesetzesänderung bewirken,
das keine Tiere mehr in Baumärkten verkauft werden dürfen!
Wäre schön, wenn sich noch mehrer Vereine beteiligen würden, bitte verbreitet es und sammelt Gutachten,
zeigt den Leuten was sie tun sollen, falls sie so ein Tier sehen, nicht weg schauen und denken,
"wir unterstützen sie mit dem Freikauf",
sondern handeln, raus holen und genau diesen Weg gehen!

Es muss gesammelt werden, dann kann man gemeinsam eine Petition erarbeiten und Unterschriften sammeln!
Bitte macht alle mit, wegschauen ist der falsche Weg, sonder genau hin schauen und dokumentieren, nur
dann kann man was verändern! Es wäre schön, wenn Geschädigte uns ihre Geschichten zukommen lassen,
das wir hier an einer Stelle sammeln, bitte schreibt uns, wenn ihr schlechte Erfahrungen in Baumärkten
gemacht habt in Bezug auf kranke Tiere.
Das ist kein Aufruf dort Tiere zu kaufen, im Gegenteil, nur aufmerksam schauen, ob ein eindeutig kranke
Tiere dabei sind und dann handeln, ansonsten auf keinen Fall dort Tiere erwerben, nicht das Elend unterstützen.

Tierärzte und Vet.-Ämter wissen, wie es um die meisten Tiere dort steht, ihnen sind aber die Hände gebunden,
sie brauchen Gutachten und Erfahrungsberichte. Es muß endlich Schluss sein, alleine schon die Beratung beim
Verkauf ist das Grauen.

Der grundsätzliche Appell geht natürlich in die Richtung: Kauft bitte keine Tiere in Baumärkten oder Zoohandlungen!
Bitte lasst Euch beraten vor der Anschaffung, aber nicht genau in diesen Geschäften, denn sie wollen in der Regel
nur verkaufen, sicher gibt es auch anständige, aber die sind die Ausnahme.


Quelle: Kaninchenrettung
mit fröhlichen Grüßen,
 Zinra
:ui:

Durchgedreht oder "positiv verrückt".


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