Autor Thema: Kaninchenanschaffung: viele offene Fragen  (Gelesen 13795 mal)

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Offline Leilei

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Kaninchenanschaffung: viele offene Fragen
« am: Juni 08, 2013, 20:24:30 »
Hallo,
ich bin neu hier und muss euch jetzt schon mit meinem rumgefrage nerven.
Schon einmal vorab, ich habe noch keine Kaninchen aber ich würde mich gerne erst einmal über diese SÜÜÜßEN Tierchen informieren.
Ich habe vor, mir ein Pärchen ziemlich großer Kaninchen zuzulegen (Schlacht Kaninchen) natürlich möchte ich diese nicht killen, ich finde sie einfach toll :hasilove:. Meine erste Frage ist, ob man bei der Anschaffung auf irgend etwas aufpassen muss? Als nächstes würde ich sie gerne wild in meinem Zimmer herum hoppeln lassen, meine Mutter möchte, dass sie in einen Käfig gehen, wenn wir gerade nicht da sind, ist das so O.K?
Wenn ich die Tiere nur in meinem Zimmer halten würde und ich das ninchengerecht herrichten könnte, dürften sie auch ohne Käfig leben. Aber worauf muss ich achten? Wo sollten sie dann schlafen? Und vor allem, was brauche ich für einen Boden? Teppich und Laminat kommen nicht in Fragen, falls doch mal einer ausläuft. Welcher Boden ist den Pfoten rutsch fest?  :weissnich:
Ich danke euch für eure (hoffentlich zahlreichen) Antworten.

Offline Molle

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Re: Kaninchenanschaffung: viele offene Fragen
« Antwort #1 am: Juni 08, 2013, 22:06:04 »
Hej Leilei,
erstmal :herzi:-willkommen hier bei uns Ninverrückten.

Ich finde es toll, dass du dich vor der Anschaffung informierst.

Ich habe mir auch gerade ein Deutschen Riesen angeschafft und es gibt einiges zu bedenken, wenn man große Rassen hält:
- sie fressen sehr viel mehr :wow:, Industrie- u. Pressfutter sind tabu, in der Wachstumsphase und im Winter brauchen sie zusätzl. Saaten (vorwiegend Ölsaaten)
- sie passen in kein handelsübliches Zubehör für Kaninchen, d.h. da musst du zu Hunde- und Katzenzubehör wechseln
- hole sie bitte erst ab der achten Wochen von einem seriösen Züchter, der seine Tiere nicht in Buchten hält
- gegen Wohnungshaltung spricht ansich nichts, aber 2m²/Tier reichen nicht -> große Rassen brauchen viel Platz, mindestens doppelt so viel und mehr, d.h. du darfst sie nicht einsperren, wenn du nicht da bist
- du musst sie erziehen: Wenn sie lange genug bei der Mutter waren sind sie Toilettentreu/Stubenrein, aber du muss ihnen anerziehen, dass sie nicht alles annagen und zu viel markieren, du musst ihre kaninchentypischen Triebe umlenken (Beschäftigung) und du musst dein Zimmer kaninchensicher machen
- die Kastration des Rammlers auf jeden Fall und ggf. 6 Wochen später eine Zusammenführung der beiden Tiere stehen auch noch an, wenn sie nicht aus dem selben Wurf  kommen

An was für eine Kaninchenrasse hast du denn gedacht. Stallhasen oder Schlachtkaninchen sind zumeist Deutsche Riesen oder Deutsche Riesen Mix und die werden 7-11kg schwer, das ist im Vergleich zu Hunden etwa Westi-Größe (West Highland Terrier). Damit du mal ne Vorstellung hast, was dich erwartet!

Kannst du das mit deiner Erfahrung und finanziell überhaupt stemmen?

Ich vertrete die Meinung, das große Kaninchen nicht unbedingt was für Anfänge sind. Du solltes dir lieber ein schon bestehendes Zwergenpärchen aus dem Tierheim oder von privat holen, deine Erfahrungen sammeln und später kannst du immer noch große Rassen halten.
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Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind,
sondern was sie dafür anstellen müssen,
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Re: Kaninchenanschaffung: viele offene Fragen
« Antwort #1 am: Juni 08, 2013, 22:06:04 »

Offline Leilei

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Re: Kaninchenanschaffung: viele offene Fragen
« Antwort #2 am: Juni 09, 2013, 10:34:58 »
Hallo,
meine Mutter hatte schon mehrere Kaninchen und ich, (ich weiß, dass es nicht das gleiche ist) hatte schon Meerschweinchen. Ich habe im Internet gelesen, dass es auch kleinere, große Rassen gibt. Meine Mutter meint, dass es riesen Kaninchenkäfige gibt.
Ich bin auch nicht zufrieden damit, vor allem weil mein Vater etwas gegen Ninchen im Haus hat und sie deshalb nur raus dürften, wenn ich da bin. In der Nacht dürfen sie aber auch frei rumhoppeln (in meinem Zimmer). Darum stellt sich die Frage: Wo sollen sie schlafen? :what:
Ich weiß noch nicht, ob ich es vielleicht schaffe, meine Eltern zu überreden, dass sie auch im Wohnzimmer hoppeln dürfen wenn da jemand ist. Dabei würde sich aber die Frage stellen ob man sie dann immer die Treppe rauf und runter tragen muss? Was ich natürlich für die Ninchen machen würde. Meine Mutter sagt, dass sie nur nicht frei hoppeln dürften, weil sie Angst hat, dass den Ninchen was passiert, wie kann ich denn "perfekt" für ihre Sicherheit sorgen?
Danke für deine Antwort Molle
Ich hoffe, ihr könnt mir noch mehr Tipps geben.

Offline Molle

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Re: Kaninchenanschaffung: viele offene Fragen
« Antwort #3 am: Juni 09, 2013, 20:19:17 »
Hej Leilei,
Meine Mutter meint, dass es riesen Kaninchenkäfige gibt.
Du verstehst nicht ganz oder? Kaninchen gehören nicht in handelsübliche Käfige, Ställe oder Gehege, egal wie groß die Kaninchen sind!!! Deine Mutter scheint mir die eingestaubte Meinung über Kaninchenhaltung zu vertreten. Frag sie doch mal, wie sie ihre Nins gehalten hat und was sie für Vorstellungen hat wie du deine zukünftigen Nins halten sollst!

Mittelgroße Rassen (z.B. Helle Großsilber, Hasenkaninchen, Rote Neuseeländer, Thüringer) werden auch schon mal schnell 2,5-5kg schwer. Selbst meine Chiva (Zwergwidder, 2,2kg) ist zu groß für handelsübliches Zwergkaninchenzubehört und erst recht für diese Miniknast-Dinger, die sich Käfige, Ställe oder Freigehege nennen.

Wo sollen sie schlafen? :what:
Eben? Wenn sie frei in deinem Zimmer leben in kleinen Hundehütten oder Katzenhäusern z.B.

Ich bin auch nicht zufrieden damit, vor allem weil mein Vater etwas gegen Ninchen im Haus hat und sie deshalb nur raus dürften, wenn ich da bin. [...] Ich weiß noch nicht, ob ich es vielleicht schaffe, meine Eltern zu überreden, dass sie auch im Wohnzimmer hoppeln dürfen wenn da jemand ist. Dabei würde sich aber die Frage stellen ob man sie dann immer die Treppe rauf und runter tragen muss? Was ich natürlich für die Ninchen machen würde.
Nins möchten nicht unnötig ständig hochgenommen werden. Wenn die Treppen nicht rutschig sind und du das Geländer und die Treppen selbst unten gegen Abstürze sicherst, können sie die Treppe selbst rauf und runter hoppeln. Du musst sie aber heranführen, damit sie die Angst davor verlieren.
Wieso musst du deine Eltern überreden, überzeuge sie lieber von der freien Wohnungshaltung von Kaninchen, bring es ihnen näher, verschaffe ihnen eine Vorstellung. So planlos, wie du auf mich wirkst, kriegst du deine Eltern nicht, kannst du keine Interesse wecken!

Meine Mutter sagt, dass sie nur nicht frei hoppeln dürften, weil sie Angst hat, dass den Ninchen was passiert, wie kann ich denn "perfekt" für ihre Sicherheit sorgen?
Perfektion gibt es nicht! Was du bedenken musst:
1. Kaninchen sind Fluchttiere
- Gehege muss als Zufluchtsort immer frei zugänglich sein
- den Auslauf nicht erzwingen (nicht einfach aus dem Gehege nehmen, so nach dem Motto: "Nun lauf!"), sie müssen selbst entscheiden dürfen, ob und wann sie raus wollen
- beim Freilaufen müssen sie immer Unterschlüpfe, Futter und Wasser zur Verfügung haben

2. Kaninchen springen u. das zieml. hoch
- niemals irgendetwas auf Schränken, Tischen oder sonst wo liegen, was Nins gefährlich werden kann , irgendwann kommen sie doch daran, z.B. schaffen sie es locker auf Schreibtische zu springen und räumen auch Bücherregale leer

3. Kaninchen nagen
- Kabel, Gardinen, Teppichen, Sofa-, Stuhl- und Tischbeine, Tapeten, Dekoration, Bücher, Zimmerpflanzen, etc. werden früher oder später angenagt
-> Kabel mit Kabelschläuche sichern u. den Rest mit artgerechter Beschäftigung umlenken und mit Erziehung eingrenzen
-> giftige Zimmerpflanzen am besten abschaffen und des Rest zieml. erhöht stellen, nicht auf der Erde

4. Kaninchen buddeln
- sie zerkratzen und zerstören so Sitzmöbel, Decken und Teppiche
- sie buddeln Zimmerpflanzen um
-> stelle Buddelkisten zur Verfügung

5. Kaninchen fressen
- giftige Zimmerpflanzen, Obst aus der Obstschale, Zigarretten aus dem Ascher, Süßigkeiten, Müll aus der Mülltüte, Papier, etc
-> stelle immer genügend Futter zur Verfügung (füttere ad libitum), damit Nins nicht hungrig sind

6. Kaninchen sind neugierig
- sie beschnuppern alles, schauen überall hinein
-> alles sichern mit dem sie sich erschlagen können, in Steckdosen Kindersicherungen anbringen
-> verschließe zu enge Spalten (Quätschgefahr)
-> Türen sichern, damit sie nicht allein zuknallen und die Nins einklemmen

7. Kaninchen klettern
- in offene Waschmaschinen, Kühlschränke, Backofen, in offene Schränke und Regale, offene Schubladen
-> darauf achten, dass nichts unbeaufsichtigt offen stehen gelassen wird, damit das Nins nicht versehendlich eingesperrt, erfriert, gebacken oder ins Vollwaschprogramm gerät

Der Halter selbst ist auch gefährlich
- beim Gehen aufpassen, Nins hoppeln einem schnell mal vor die Füße
- beim Türenschließen darauf achten, dass die Nins nicht zufällig dazwischen sind
- die Haus- bzw. Wohnungstür nicht offen stehen lassen

Hier Beispiele für Info-Quellen:

Bücher:
"Wohnen mit Kaninchen" Ulmer-Verlag

div. Bücher über Kaninchen vom GU-Verlagen

"Leben mit Kaninchen" v. Christine Wilde

"Artgerechte Haltung - Ein Grundrecht auch für (Zwerg)-Kaninchen" v. Ruth Morgenegg

"Kaninchen würden Wiese kaufen: Haltung und Ernährung von Zwergkaninchen - Informationen für engagierte Halter"

etc.


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Offline Leilei

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Re: Kaninchenanschaffung: viele offene Fragen
« Antwort #4 am: Juni 09, 2013, 23:10:34 »
Danke Molle,
Ich hätte nichts gegen bis zu fünf Kilo schweren Nagern. Wie kann man die Nins denn erziehen, dass sie nicht alles annagen, was ihnen vor die Schnauze Gerät? Springen die süßen wirklich in der Nacht zu einem ins Bett wenn sie einen sehr mögen? Wie ist das mit Kanihopp? Mögen das die kleinen oder sollte ich sie damit eher in Ruhe lassen? Schafft Mann es die süßen komplett Stubenrein zu bekommen oder liegen doch hier und da mal ein Paar Kotkügelchen rum? Und noch meine letzte Frage für Heute, wie alt werden die Flauschies?

Offline Steffi_D

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Re: Kaninchenanschaffung: viele offene Fragen
« Antwort #5 am: Juni 10, 2013, 02:10:42 »
hallo,

also molle hat ja schon sehr ausführlich geschrieben.

kaninchen sind keine kuscheltiere, sie entscheiden, wann sie gestreichelt werden wollen und wann net.
also wenn sie frei in deinem zimmer leben, kann es schon sein, dass sie mal ins bett kommen, aber erzwingen würde ich des auf keinen fall.

kaninchen können schon locker mal 10 jahre oder älter werden.
ich hab hier ne 9-jährige kaninchendame sitzen, die wirklich topfit ist und es hoffentlich auch noch lange bleibt  ;)

freie zimmerhaltung is halt schwierig, wenn du auch noch mit drin wohnst.
du musst wirklich alles so gut absichern und bist durch die kaninchen sehr eingeschränkt.
kaninchen können zwar stubenrein sein, aber köttel liegen trotzdem öfter mal rum, das heißt tägliches staubsaugen.

du kannst ihnen das nagen nicht abgewöhnen, das is ein natürlicher trieb.
stelle ihnen genug nagematerial zur verfüung (äste von obstbäumen) und sichere deine möbel gut ab.

bei großen rassen rechnet man 3 qm pro kaninchen... und das 24 stunden am tag.
6 qm sollte dein zimmer also mindestens haben, damit sich die kaninchen wohlfühlen.
täglicher auslauf, der leicht von den kaninchen erreicht werden kann, wär natürlich auch toll.

kaninhop  kann funktionieren, muss aber net. das kommt ganz auf das einzelne kaninchen an.  grundvoraussetzung ist das vertrauensverhältnis... den rest bestimmt das kaninchen. es darf natürlich zu nichts gezwungen werden.. kaninchen sind eben keine hunde  ;)
meine müssen sowas net machen... ich finds viel schöner, wenn sie sich bewegen, wie sie des wollen  ;)

ich finds schonmal sehr gut, dass du dich im vorfeld informierst.  :yeah:
aber bitte tu das gut und sorgfältig.
leider leben viel zu viele kaninchen in viel zu kleinen käfigen...  des find ich sehr traurig, wenn man bedenkt, dass kaninchen einen sehr, sehr hohen bewegungsdrang haben und diesen auch ausleben können sollten.

wenn du die genannten dinge beachtest, dann hast du glückliche kaninchen und somit viel mehr spaß daran.

guck dich doch noch ein bisschen im forum um oder guck dir die seiten an, die molle dir empfohlen hat.
du findest sicher tolle bilder von kaninchengehegen, an denen du dir ein beispiel nehmen kannst.
oder eben andere wichtige infos  ^^

ich wünsch dir schonmal viel spaß dabei  :D

Offline Leilei

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Re: Kaninchenanschaffung: viele offene Fragen
« Antwort #6 am: Juni 10, 2013, 14:05:32 »
Wie viel Zeit braucht man denn mindestens Täglich für die großen Klopfer?

Offline Steffi_D

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Re: Kaninchenanschaffung: viele offene Fragen
« Antwort #7 am: Juni 10, 2013, 14:28:51 »
des liegt ganz bei dir.
wenn du wirklich viel von deinen kaninchen haben willst, dann solltest du auch viel zeit mit ihnen verbringen.

ich bin täglich so 2 stunden mit meinen beschäftigt.
fängt an mit futter schnippeln und endet mit saubermachen.... zwischendrin noch ein bisschen bespaßung der kaninchen, wenn sie wollen noch ein paar streicheleinheiten.
wenn sie auslauf haben, bleibe ich als aufsicht bei ihnen, damit nix passiert.
wiese sammeln nimmt auch noch mal ein bisschen zeit in anspruch...

mit "einfach füttern" is es halt net getan...

Offline Leilei

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Re: Kaninchenanschaffung: viele offene Fragen
« Antwort #8 am: Juni 10, 2013, 16:53:27 »
Das ist mir klar aber ich binn halt achtklässlerin. Da hat mann nicht so die Zeit für ausführliches putzen, spielen und so. Gibt es Probleme mit einem Kleintierlieben Hund?
Natürlich kann ich mich um sie kümmern aber ich hätte keine 5 Stunden am Tag zeit für die Racker.

Offline Zinra

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Re: Kaninchenanschaffung: viele offene Fragen
« Antwort #9 am: Juni 11, 2013, 10:20:42 »
Huhu Leilei!

Als 14 Jährige muss man auch in die Zukunft planen, wobei es einem in dem Alter doch recht schwer fällt.

Ich bin keine Pessimistin und es kann auch in 2-4 Jahren auch noch gut gehen mit eigenen Haustieren,
doch erfahrungsgemäß wird es je nach persönlichen Präferenzen schwierig werden genügend Zeit aufzubringen:
Schule/ Abschluss, Ausbildung, Freunde, Hobbies, Familie, heimische Verantwortung etc, das sind enorme Zeitfresser.
Und wenn es jetzt schon schwer vorstellbar ist 2 stunden täglich bereit zu stellen, ist es den Tieren gegenüber auch
nicht unbedingt gerecht.
... nicht so die Zeit für ausführliches putzen, spielen und so.
Ich bin mal direkt, das finde ich bedenklich, aber durchaus verständlich! Ich hatte bis ich 14 war Haustiere,
dann erst wieder mit 20 mit Hamster begonnen und dann auch Kaninchen.
Haustiere sollen gut überlegt werden :jo: Auch der Kostenfaktor kann immens durch die Decke gehen.

Gibt es Probleme mit einem Kleintierlieben Hund?
Das problem ist wohl weniger der Hund, eher dein Zeitproblem ;)
mit fröhlichen Grüßen,
 Zinra
:ui:

Durchgedreht oder "positiv verrückt".


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